Offener Umgang mit Integration in OÖ

Insgesamt offener und positiver als in anderen Bundesländern gehen die Oberösterreicher mit den Themen Flucht, Asyl und Integration um. Das geht aus der Studie des SORA-Instituts hervor, für die rund 700 repräsentative Oberösterreicher befragt worden sind.

Vor allem Städter, Jüngere und Frauen stehen laut Christoph Hofinger vom SORA-Institut den Flüchtlingen überwiegend positiv gegenüber.

Zusammenleben funktioniert für Großteil

Das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Zuwanderern funktioniere in Oberösterreich für 64 Prozent der Befragten sehr gut bis gut und nur für ein Drittel weniger bis gar nicht gut. Und 60 Prozent der Befragten sind froh, dass ihre Gemeinde den Mut hatte, Flüchtlinge aufzunehmen.

Flüchtling in Asylquartier

APA/Helmut Fohringer

Je mehr Kontakt es mit Flüchtlingen gebe, desto höher sei die Zustimmung, so Anschober.

Laut Integrations-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) sei die Zustimmung höher, je mehr Kontakt es mit Flüchtlingen gebe. Die Tür sei in Oberösterreich jedenfalls offen, so Anschober. Es gebe einen unaufgeregten, pragmatischen Zugang zum Thema Integration. Die dezentrale Unterbringung in kleineren Wohneinheiten und Deutschkurse ab dem ersten Tag des Aufenthaltes würden zum positiven Klima beitragen.

Bekämpfung der Fluchtursachen nicht vergessen

Dennoch sei es für 87 Prozent der Befragten wichtig bis sehr wichtig, dass neben der Aufnahme und Integration in Oberösterreich nicht auf die Bekämpfung der Fluchtursachen vergessen werden dürfe.

Integrationslandesrat Rudi Anschober zeigt sich über das Ergebnis erfreut, die Stimmung in Oberösterreich sei deutlich besser als auf bundesweiter Ebene, Oberösterreich sei ein Land der großen Herzen. Das gebe Rückenwind für die Zukunft.

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