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ÜBERFAHREN |
06.12.2005 |
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Ansfelden fordert Einhausung der Autobahn
Die Stadt Ansfelden fordert eine Einhausung der Westautobahn und von Teilen der Mühlkreisautobahn auf einer Länge von insgesamt acht Kilometern. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Resolution beschlossen.
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20.000 Lkws pro Tag
Was bei der zukünftigen Mühlviertler Schnellstraße auf einer Länge von insgesamt fast 15 Kilometern möglich sei, das müsse auch auf der wesentlich stärker befahrenen Westautobahn möglich sein, meint Bürgermeister Walter Ernhard (SPÖ): "Der Schwerverkehr, zwischen 15.000 und 20.000 Lkws pro Tag, ist in der Gemeinde Ansfelden der stärkste in ganz Österreich und die Verkehrsprognosen lassen für das Jahr 2014 weit über 100.000 Fahrzeuge pro Tag erwarten."
Vorbild Bindermichl
"Nachdem so positive Rückmeldungen vom Bindermichl gekommen sind, macht auch Ansfelden dieselben Rechte geltend", so der Bürgermeister von Ansfelden.
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Hiesl: "Post ans Christkind"
Ernhard hat die Resolution an Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl (ÖVP) geschickt. Dieser erklärt sich für nicht zuständig und hat das Schreiben an die Asfinag weitergeleitet. Hiesl meint allerdings, dass die Forderung der Gemeinde als "Post ans Christkind" zu werten sei.
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Jahrzehntealtes Provisorium
Im Übrigen sei die Stadtgemeinde an der Misere selber schuld, so Hiesl. Denn die Autobahn sei früher da gewesen als die Anrainer, die sich jetzt über den Verkehr beklagen. Dieses Argument will Ernhart nicht gelten lassen: "Die Ausfahrt Haid wurde 1959 als Provisorium in Betreib genommen und damals hätte dieses Provisorium innerhalb von 15 Jahren wegkommen sollen."
"Europaweit einzigartig"
"Es fahren aber immer noch ungefähr 10.000 Fahrzeuge über diese Ausfahrt in die Stadtgemeinde Ansfelden herein. Das heißt, die Autobahn ist aus und man ist mitten in der Stadt. Ich glaube, das ist europaweit einzigartig", sagt Ernhart.
Noch kein Schreiben bei der Asfinag
Bei der Asfinag heißt es, das Schreiben der Gemeinde sei noch nicht eingetroffen und daher lasse sich auch noch keine Einschätzung über das Ausmaß der Wünsche der Stadt Ansfelden treffen. Man werde sich die Resolution des Gemeinderates genau anschauen und die Anliegen prüfen, heißt es aus der Asfinag.
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