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SO | 14.03.2010
Einfahrt Kaserne Hörsching (Bild: APA/Bundesheer)
POLITIK
Diskussion über desolate Kasernen
Volksanwalt Peter Kostelka (SPÖ) hat am Wochenende einige Kasernen als desolat bezeichnet. Baufällige oder desolate Unterkünfte gebe es in Oberösterreich nicht, sagt Oberst Alexander Barthou, vom Militärkommando OÖ.
Mehr Geld für Instandhaltung
Die Kasernen würden weder den Anforderungen noch den Bedürfnissen von Grundwehrdienern und Kaderpersonal entsprechen, so die Kritik des Volksanwalts. Kostelka führte Kasernen im Burgenland und in Kärnten als Beispiele an und forderte mehr Geld für Instandhaltung und Renovierung.

Kritik nicht verallgemeinern
Baufällige oder desolate Unterkünfte würde es in Oberösterreich aber nicht geben, sagt Oberst Alexander Barthou, vom Militärkommando Oberösterreich, man dürfe Kostelkas Kritik nicht verallgemeinern.

Kein "Fünf-Stern-Standard"
Die Unterbringung der Grundwehrdiener in Oberösterreich entspreche zwar "nicht einem Fünf-Stern-Standard", sie sei aber derart gestaltet, dass "die Leute sich halbwegs wohlfühlen können" und "wie sie es als Soldaten erwarten können", so Barthou.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Kein "Fünf-Stern-Standard"
kottanlebt, vor 33 Tagen, 8 Stunden, 11 Minuten
...wenn es wenigstens einer oder zwei Sterne wären könnte man ja schon glücklich sein.

In Teilen schaut etwas die Hiller-Kaserne so aus als ob die SS vorgestern erst ausgezogen wäre.

Vielfach bringt das ganze herumrenovieren überhaupt nichts - Abriss und Neubau wäre angesagt - siehe Fliegerhorst Vogler.
Kirchdorf
sigmaa, vor 34 Tagen, 1 Stunde, 56 Minuten
Die Kaserne Kirchdorf war die modernste (=jüngste) in OÖ.
Und wurde geschlossen.
Seit Jahren wird versucht sie zu verkaufen -bislang erfolglos.
Vielleicht kann man jetzt wenigstens ein Asylzentrum dort unterbringen :-)))
Aber dafür ist sie sicher "viel zu desolat"
Hauptsache unsere Gefängnisse (z.b. Justizvollzugsanstalt Leoben) sind auf 4-Stern-Basis!
Hygienemängel und Abhilfe
zlataribica, vor 34 Tagen, 3 Stunden, 53 Minuten
Alkohol desinfiziert- das erklärt wohl die Affinität der Soldateska zum Ethanol
Kaserne Neusiedl/See
perhaps, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 14 Minuten
..die Kaserne in Neusiedl am See hat nie so ausgesehen, wie die im TV gezeigte Kaserne....sie wurde renoviert und im Jahr darauf vom Bund verkauft....BRAVO
wenn man den Bericht in der ZIB (?) gesehen hat
bitteichweißwas, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 21 Minuten
einfach erschreckend, Gebäude knapp vor dem Abbruchbescheid
you're never too young to die
zlataribica, vor 34 Tagen, 3 Stunden, 53 Minuten
Wie eine Kaserne ausschaut
regow, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 25 Minuten
hängt in erster Linie einmal vom Kasernkommandanten ab. Der stellt Anträge, läßt Ausmalen usw.
Schön,
denkerin, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 22 Minuten
wenn so ein Kommandant den 50-Betten-Schlafsaal wenigstens ausmalen lässt...*g*
stephenquinn01, vor 34 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten
Dafür findet sich unter den Rekruten ein Maler. Wenn er zum Beispiel seine eigene Wohnung ausmalen lässt, nimmt er sich ebenfalls einen „billigen“ Maler aus seiner Kompanie, oder von einer anderen, die es in ihrer Freizeit machen.
Hauptsache, die Gefängnisse bieten allen Luxus.
dertonyalmeida, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 56 Minuten
Interessant
johann264, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 37 Minuten
wäre welche Kaserne das ist in dem TV-Bericht. Die sieht ja wirklich nicht einladend aus.
Sitzen sie oft ein?
thor42, vor 33 Tagen, 22 Stunden, 38 Minuten
bei uns
civictyper, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 11 Minuten
in der kaserne wars auch net grad wie im hilton. hat trotzdem niemanden geschadet und wir habens alle überlebt. entweder war man hundemüde, angsoffen oder beides ;-)
Um das gehts nicht.
daoarge, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 49 Minuten
Für steuerzahlende österreichische Staatsbürger, die ihren Grundwehrdienst leisten, geht es sehr wohl auch darum, welche Unterschiede es in der Qualität zwischen Kasernen, Flüchtlingslagern und Gefängnissen gibt - und was dem jeweiligen Kundenkreis als zumutbar oder unzumutbar gilt ...
Das zum Beispiel ist ein Gefängnis (Justizzentrum Leoben).
zwergnase01, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 21 Minuten
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jaja, schon klar
civictyper, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 18 Minuten
bin eh voll bei dir. kann net sein, dass junge burschen unter versifftesten bedingungen ihre 6 monate fristen während die gleichen verhältnisse für irgendwelche dahergrennten als zu schlecht bezeichnet werden...
civic
zlataribica, vor 34 Tagen, 3 Stunden, 56 Minuten
Alkohol desinfiziert- das erklärt wohl die Affinität der Soldateska zum Ethanol
Auch zu meiner Zeit wars schon so:
daoarge, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 42 Minuten
ein Kohleöfchen im 20-Mann-Schlafsaal, kaputte Fensterscheiben, kein Warmwasser, Duschen nur in einem Block, weit entfernt am anderen Ende des Kasernengeländes.
Pikanterie am Rande: Unser Block wurde nach unserem Abrüsten großzügig renoviert, allerdings nicht für österreichische Wehrdiener: Er wurde zu einem Flüchtlingslager umfunktioniert und man konnte in der Zeitung lesen, dass die Zustände dort "menschenunwürdig" waren. Man kann sich den schalen Geschmack, den das bei den abgerüsteten Soldaten hinterließ, vorstellen. Die waren ja offenbar nicht als "Menschen" eingestuft worden.
Notiz am Rande:
denkerin, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 22 Minuten
in einer österreichischen Kaserne wird (wurde zumindest vor zwei Jahren) im Büro noch alles mit der Hand geschrieben. Als der Sohn einer Freundin (Informatiker) dort "Dienst" machte, "durfte" er (ausnahmsweise) sein Notebook ins Büro mitnehmen (Betonung auf "ausnahmsweise").
Na gut ;-)
daoarge, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 18 Minuten
zu meiner Zeit kannte man noch nicht mal den Begriff "PC" ... aber die Schreibmaschinen waren vom Feinsten, mindestens 25 Kilo schwer und mit einem Tastendruck, der Elefantenfüße erforderte ...
Gegen das "Handschriftliche"
denkerin, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 12 Minuten
in einer Kaserne vor zwei(!) Jahren war "deine" Schreibmaschine direkt ein Blick in die Zukunft des österreichischen Heeres...
...der Sohn einer anderen
denkerin, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 9 Minuten
Freundin war vor 5 Jahren ebenfalls im Heeresbüro, dort arbeitete man bereits mit Windows 95(!).
Der Arme (ebenfalls Informatiker) wusste sich zu helfen: Er "boandelte" den PC-Turm von daheim aus und schenkte dies samt neuer Software dem österreichischen Staat...
... und dort steht das Ding heute noch
daoarge, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 48 Minuten
und wird bestaunt als wärs aus einer anderen Welt ;-)
....Heeres-Sci-Fi....
denkerin, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 44 Minuten
Diese uralten schweren Schreibmaschinen
denkerin, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 27 Minuten
sind inzwischen sogar unheimlich viel wert.
Und ich wurde nach der Grundausbildung
zwergnase01, vor 34 Tagen, 4 Stunden, 1 Minute
in der Lichtbildstelle eingesetzt.
Die Ausrüstung:
Eine Rolleicord (6X6), eine Kodak-Retina (jeder Amateurfotograf war besser ausgerüstet).
Die Laborausrüstung stammte noch aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.
Ein uralter Leic- Focomat, ein Agfa-Variomat.
Das benötigte Fotopapier mußten wir durch "Schwarzarbeit" verdienen (wir arbeitet die Filme der Offiziere und Unteroffiziere aus) um es gegen Barzahlung in einem Fotogeschäft zu kaufen.
Fotopapier und Chemikalien wurden nur fürbestimmte Anlässe zugeteilt (Paßbilder für Jungmänner, Manöver usw).
denkerin
zlataribica, vor 34 Tagen, 4 Stunden
haben sie noch diese gewisse Taste mit dem "Doppel- S"?
doarge
zlataribica, vor 34 Tagen, 3 Stunden, 58 Minuten
du hasts erfasst- "offensichtlich nicht als Menschen eingestuft"- sobald du da drinnen bist, bist nur noch Kanonenfutter
jaja
neuer4, vor 34 Tagen, 3 Stunden, 56 Minuten
die guten alten ostblocklaptops.
typische österreichische misswirtschaft
tuttoaposto, vor 34 Tagen, 5 Stunden, 56 Minuten
Dke neugebauten Kasernen - wie Kirchdorf werden zugesperrt - warum weiss keiner. In den Alten dürfen die Bundesheerler weiterhausen????
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