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DI | 09.02.2010
Handymast (Bild: steiermark.ORF.at)
CHRONIK
Mobilfunkbetreiber zeigt Bürgermeister an
Der Mobilfunkbetreiber mobilkom Austria hat gegen den Bürgermeister von Neuhofen an der Krems Anzeige wegen Amtsmissbrauchs erstattet. Bürgermeister Günter Engertsberger hatte einen Handymast nicht genehmigt.
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Der Bürgermeister hatte nicht erwartet, dass die mobilkom so weit gehen würde.
Grundeigentümer ist einverstanden
Rein rechtlich ist die Sache klar: Die mobilkom möchte am Rande einer Siedlung in Neuhofen an der Krems einen Sendemast errichten, der Grundeigentümer ist einverstanden.

Rechtsanspruch auf Baubewilligung
Die mobilkom hat daher einen Rechtsanspruch
darauf, dass ihr die Baubewilligung erteilt wird. Unter der Voraussetzung, dass der Sender den festgelegten Normen entspricht und nicht das Ortsbild zerstört.

Ortsbild und gesundheitliche Bedenken
Bürgermeister Günter Engertsberger (SPÖ) stellte jedoch wegen gesundheitlicher Bedenken und eines Gutachtens des Ortsbildbeirates einen negativen Bescheid aus. Der Gemeinderat ist ebenfalls dagegen.
"Bevölkerung ist gegen die Errichtung"
Am Mittwoch erfuhr Engertsberger, dass der Mobilfunkbetreiber ihn wegen Amtsmissbrauchs angezeigt hat, "weil wir keinen positiven Bescheid für den Handysender ausgestellt haben. Wir alle, nicht nur die Gemeindevertreter, sondern auch die Bevölkerung gegen die Errichtung sind", so Engertsberger im Interview mit dem ORF Oberösterreich.
Bewohnerschutz
Der Bürgermeister hatte nicht erwartet, dass die mobilkom so weit gehen würde und rechnet damit, dass er rechtlich keine Chance haben wird. Es gehe aber eindeutig um den Bewohnerschutz, so der Bürgermeister.

Mobilkom sucht seit drei Jahren
Ein Sprecher des Unternehmens sagt, man würde in Neuhofen seit mehr als drei Jahren nach einem geeigneten Standort suchen, die Gemeinde sei aber immer negativ eingestellt gewesen. Da es sich um ein offenes Verfahren handle, werde man dazu keine weitere Stellungnahme abgeben. Die Gemeinde habe der mobilkom mehrere Ersatzstandorte in unmittelbarer Nähe angeboten, so Günter Engertsberger.

Nächste Woche soll der Bürgermeister von der Staatsanwaltschaft Linz einvernommen werden.
Experte: Verurteilung eher unwahrscheinlich
Der Linzer Verfassungsrechtler Andreas Janko hält eine strafrechtliche Verurteilung des Bürgermeisters für eher unwahrscheinlich, allerdings könnten Schadenersatzforderungen auf die Gemeinde zukommen.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Die am lautesten dagegen schreien
firvin, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 35 Minuten
sind die, die sich am lautesten
Beschweren, das kein Netz zum
Telefonieren haben.

Solche Querulaten haben wir im
Ort auch. Ahja, ist ja auch knapp
20 km von Neuhofen entfernt.

Bei uns haben schon "Anrainer"
Beschwerden gehabt, da ist noch net
mal mit dem Bau begonnen worden.

Waren die selben die dann paar
Monate später, als der Mast net
errichtet wurde, sich beschwerten,
das im Ort das A1-Netz überlastet ist
und die lieben Kleinen in der Schule
nicht am Handy erreichbar sind.
und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch Heute...
holymoses, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 33 Minuten
@firvin du polemiker
linzland, vor 74 Tagen, 22 Stunden, 30 Minuten
Neuhofen ist jetzt schon zu 100% versorgt.
Mobiltelefon funktioniert im ganzen Ort. Überall.
Wir sind bereits überversorgt.
Schau dir mal den Lagehausturm an !!!
Ein Horror.
Ein Telekomtechniker hat uns gesagt, wen die Leute nur wüßten was wir da allles montieren und immer wieder montiern und mit welchen Leistungen wir da senden !!!

Es geht aber wie überall nur um Standorte für die Zukunft. Wer den Standort hat, kann von den anderen Mobilfunkern Miete verlangen.

Es gibt eindeutige Umfragen in dem Ortsteil. Die Mehrheit braucht und will kein Internet oder Winzig TV am Handy.

@firvin
Das einzige was du hast, ist keine Ahnung.
Na egal!
holymoses, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 47 Minuten
Hauptsache Bordelle werden nicht genehmigt! Auch wenn sie sich an alle Rechte halten und auch die Betreiber, ähnlich der mobilkom eine "Konzession" "gekauft" hat.
Die sind offensichtlich weit, weit schädlicher und scheinen dem Schlaf der Bevölkerung mehr zu schaden, oder passen weniger in´s Ortsbild als Funkmasten, dabei haben die hohen Masten ja auch ein rotes Licht oben und viel mehr sieht man bei einem Puff auch nicht. ;-)
Ich weiß, das ist etwas am Thema vorbei, aber erinnert mich vom Wirbel her an diese Sache (zB in Adnet).
*
Auch hier...
carullus, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 44 Minuten
... entscheidet das nicht der Bürgermeister. Wenn das entsprechende Landesgesetz die Errichtung zulässt, und alle Anforderunegn erfüllt sind, hat die Gewerbebehörde das zu genehmigen. Nix neues.
Auch wenn das unpopulär ist,
krems11, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 40 Minuten
bin ich durchaus der Meinung, dass auch ein Bordell zu genehmigen ist, sofern es die Auflagen erfüllt, also kein Menschenhandel stattfindet, keine Milieustraftaten begangen werden, etc.

Auch der Striezi hat das Recht, bei Einhaltung der Bestimmungen, sein Lokal zu führen.

Wenn das niemand wollte, könnte man's ja per Gesetz verbieten.

Außerdem ist der Vergleich nicht schlecht.

Würde niemand die Dienste der Damen im Bordell in Anspruch nehmen, gäbe es die Betriebe ja nicht, würden sie pleite machen.

Würde umgekehrt niemand mit der Mobilkom telephonieren, gäbe es auch keine Masten dieser Firma. Sie würden dann ja auch pleite machen.....
Also da muß ich jetzt leider wiedersprechen,
holymoses, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 38 Minuten
aber das Puff in Adnet wurde von der Gemeinde verhindert.
Übrigens, nach Abweisung des Antrags wurde der fertige Nachtclub auch noch von "Sittenwächtern" aufgebrochen und zerstört!
*
Dann sind
krems11, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 34 Minuten
die Interessen des Betreibers zu wahren, also die Schuldigen für den Einbruch auszuforschen, etc.

Auch der Bordellbetreiber ist ein Rechtssubjekt und hat Anspruch auf einen fairen Verlauf seines Genehmigungsverfahrens. Darauf, nicht überfallen zu werden, sowieso.
Zu Adnet kenne ich nichts
carullus, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 32 Minuten
In Bad Vigaun wurde die entsprechende Verordnung des Gemeinderats jdf durch den VfGH wg Verfassungsiwdrigkeit aufgehoben.
SORRY!!!
holymoses, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 28 Minuten
Natürlich war es Bad Vigaun!

Und das hat dem Betreiber, der übrigens in Salzburg, Kärnten u OÖ Häuser betreibt auch nix mehr genutzt!
Außer Spesen nix gewesen.
Die Vorgänge rund um diesen Puff waren jedenfalls auch ALLES ANDERE als Recht!

In den Clubs sind keine illegalen, keine gezwungenen (außer vermutlich durch die Lebensumstände in Ihren Heimatländern) Frauen.
*
Für Salzburg gilt...
carullus, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 27 Minuten
... das Salzburger Landessicherheitsgesetz. Dort heißt es: "Die Gemeinde hat eine Bordellbewilligung zu erteilen, wenn die persönlichen (§ 5) und sachlichen (§ 6) Voraussetzungen erfüllt sind."

Alles klar? "Hat ... zu erteilen" ist ein Rechtsanspruch.
Bester Beweis
krems11, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 23 Minuten
für die Willkür der Gemeindevertreter. Das, was in Vigaun unrecht ist, wird gerade in Neuhofen geahndet - die Willkür des Bürgermeisters. Das kann nicht sein, und das DARF nicht sein.

Solches Verhalten zu dulden, würde uns in's finstere Mittelalter zurückwerfen, in dem der Landesherr jedwedes Recht gegenüber dem Untertan hatte.

Auch wenn ich den Masten nicht brauche, zumal ich nicht in Neuhofen lebe, oder auch nicht will, möchte ich nicht, dass eines Tages mir selbst von einem selbstherrlichen BM ein berechtigtes Ansuchen aus einer Laune heraus abgelehnt wird.
An krems11
götz, vor 74 Tagen, 22 Stunden, 56 Minuten
In OÖ werden Bordelle nicht genehmigt. Der Betreiber muss die Absicht, ein Bordell zu errichten anzeigen. Wenn es Untersagungsgründe gibt, muss der Bürgermeister untersagen. Gibt es keine Untersagungsgründe, kann nicht untersagt werden und der Betrieb kann beginnen. Hier wird also nichts genehmigt. Nachzulesen im oö Polizeistrafgesetz.
wirtschaft über alles! es lebe die heilige kuh...
karbunkel, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten
wenn ein ort keinen handymasten haben will, dass solls auch so sein! wieder ein guter grund, das A1-handy zurückzugeben...
Nein, so solls nicht sein
carullus, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 9 Minuten
Zumindest der Grundeigentümer würde ja gerne. Und der Bürgermeister handelt einfach rechtswidrig. Das passiert öfter, aber auf Dauer lässt sich das halt nicht jeder gefallen.
Die Motive des Grundeigentümers liegen wohl bar, äh klar auf...
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 4 Minuten
...der Hand...
Ja, und?
carullus, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 3 Minuten
Ist ja nichts anrüchiges, und schon gar nicht verboten.
hab ich nicht behauptet!
holymoses, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 45 Minuten
Nur dessen positive Einstellung zur Mastfrage begründet...
Wie immer in Österreich
hitecut, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 33 Minuten
Das ist doch nur ein weiterer Puzzleteil der sich immer stärker zeigenden österreichischen Einstellung "Auf Recht und Gesetze wird geschi...." Seien es Minderheitenrechte in Kärnten, Menschenrechte was Religion angeht oder eben jetzt Rechte von Unternehmen, alles völlig egal, wenn das "gesunde Volksempfinden" anderer Ansicht ist. Was populär ist, wird unterstützt, egal ob damit die Grundlagen des Rechtsstaates untergraben werden und die Bevölkerung aplaudiert dann auch noch heftig, so als wäre es völlig egal wenn nur noch nach Gutdünken und ohne Anerkennung von Rechten entschieden wird...
Betonung auf "GESUNDES" Volk-
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 32 Minuten
sempfinden!
richtig
oder, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 27 Minuten
das ist populismus vom feinsten und in primitivster variante. haider war dagegen ein weltmeister. da gibts in der gemeine ein paar suderanten und die gemeinderäte sind gleich auch dabei. anstatt sich zu informieren und mit sinnvollen argumenten dagegenzuhalten schwimmen die mit dem strom.
oder
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 22 Minuten
MOMENT!! Wenn dann schwimmen sie gegen den Strom, oder?
Der "Strom" ist in diesem Fall die Technisierung bis in den allerletzten Winkel, ohne Rücksicht auf Andere.
*
hitecut:
zwosi, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 11 Minuten
nun ist aber "Störung des Ortsbildes" durchaus ein legitimer Grund, die Baubewilligung zu versagen.
hitecut
bachbluete, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 10 Minuten
Soll das "Recht" auch dann stur gelten, wenn es sich gegen das Wohl der Allgemeinheit richtet?
Ah, das undefinierte und undefinierbare ...
carullus, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 8 Minuten
"Wohl der Allgemeinheit"... Ja, auf dieses hat der Gesetzgeber Rücksicht zu nehmen. Der BM kann jdf nicht im Einzelfall mit fadenscheinigen Begründungen eine Baubewilligung verhindern.
@zwosi
carullus, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 7 Minuten
Das muss schon gut begründet sein. Eine Neubausidlung am Ortsrand? Wenig Chancen.
@bachbluete
hitecut, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 35 Minuten
"Wohl der Allgemeinheit" fällt hier in die gleiche Kategorie wie das von mir erwähnte "gesunde Volksempfinden". Gäbe es eine eindeutig belegbare Gefährdung des Allgemeinwohls, könnten diese Masten überhaupt nicht gebaut werden. Recht muss sich auf Fakten stützen, denn sonst liegt der Missbrauchh und die Ungleichbehandlung nahe. Alles andere ist nicht mehr als "wir wollens nicht, einfach so nicht, und der andere ist uns egal", was in einer entwickelten Gesellschaft einfach nicht auf Dauer funktioniert.
zweifel der gemeinde berechtigt
laron, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 35 Minuten
wer schon mal einen krebsfall im bekanntenkreis hatte, wird die zweifel der bewohner verstehen!
es ist nicht belegt dass handystrahlung schädlich ist, aber umgekehrt genauso wenig!! wenn es tatsächlich der wunsch der anreiner ist, sollte dies berücksichtigt werden. alleine der placebo effekt dieses handymasten würde die lebensqualität wesentlich beeinträchtigen...
hitecut, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 30 Minuten
Ich hatte einen Krebsfall in naher Verwandtschaft, mit Todesfolge, und trotzdem würde ich nicht auf die Idee kommen jetzt nur weil ich GLAUBE etwas könnte gefährlich sein, anderen Leuten ihr Recht abzusprechen. Und wenn man mal beginnt in alle Entscheidungen einen Placebo Effekt einzurechnen, dann kommt die öffentliche Entwicklung im Österreich sowieso zum Stillstand, weil irgendwer glaub immer, dass irgendwas schlecht für ihn ist.
Die Fage ist, was von Euren Optionen die Vernünftigere und...
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 24 Minuten
...menschlichere ist!

Natürlich kann man auf alle Sorgen der betroffenen Menschen sch....
Schau´ma mal, dann seh´mas eh!
*
Ich vermisse die Kommentare
bergaufbremser, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 53 Minuten
unseres "überkandidelten" benaja!
Ich vermisse die Löschung dieses rein auf Provokation aufgebauten Posts!
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 13 Minuten
krems11
bachbluete, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 59 Minuten
Gibt es irgendeine These, die nicht angezweifelt/widerlegt wurde?
Es gibt keine "unangreifbare" Studie, weil das eine Geldfrage ist und weil das die Mehrheit gar nicht wissen will. "Warum bin ich krank" interessiert niemanden. Man geht zum Arzt und der soll es wieder richten. Und wenn es der nicht richten kann, dann wird das als Schicksal akzeptiert. So braucht es weder Selbstverantwortung noch couragierte Menschen.
knudelaug, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 47 Minuten
nur, das nachdenken woher eine krankheit kommt ist in den meisten faellen kontraproduktiv. wie schnell schiebt man ein gesundheitsproblem aufs wetter ? in den meisten faellen ist das falsch. und, ich hoerte einmal einen vortrag von einem psychiater, worin er sagte dass man sehr schnell lernt, dass zb das wetter am befinden schuld ist - das dann wieder zu verlernen ist aber sehr schwierig, bzw fast unmoeglich.
Stimmt, Bachbluete,
krems11, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 40 Minuten
das ist im Sinne einer ganzheitlichen Medizin richtig.

Trotzdem bleibt die Frage, ob in einem bonum commune das Interesse Einzelner über die Interessen Vieler zu stellen ist.

Nunmehr haben wir eine Durchdringung der Gesellschaft mit Mobiltelephonen, die an die 100 Prozent geht. Diese zu versorgen, steht - leider - über dem Interesse einiger Kritiker.

Das wiederum zu widerlegen, müsste man einen unverrückbaren Beweis haben. Da helfen die Argumente der Ganzheitsmedizin nicht mehr.
krems
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 27 Minuten
"Trotzdem bleibt die Frage, ob in einem bonum commune das Interesse Einzelner über die Interessen Vieler zu stellen ist."
Da liegt der Hund begraben...
Nicht mehr der MENSCH und dessen Wohlbefinden u Gesundheit steht im Mitteöpunkt, wie es UNUMSTÖßLICH sein müsste, sonder Wirtschaft, Konjunktur und dessen nötiges Wachstum bestimmen
was passiert.
Ich werde vielleicht hier auch "gesteinigt" wie der Bürgermeister, aber ich bin überzeugt, dass diese Einstellung sehr negative Konsequenzen haben wird... und wenn es "nur" noch unsere Nachfahren trifft!
*
Aber das ist doch trotzdem nur
krems11, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 22 Minuten
die halbe Wahrheit.

Nicht nur, dass eben gerade die Gesundheitsgefährdung unbewiesen ist.

Selbst wenn diese beweisbar wäre, ist es doch eine "Augenauswischerei", den einen Standort aufzugeben, und an anderer Stelle zu bauen.

Auch DORT gibt es Anwohner, auch DORT besteht eine latente Gefahr, und auch DORT sind die Menschen uneins.

Niemand baut öffentliche Infrastruktur in die Pampa. Ihr Nutzen, aber auch ihr Schaden, wird immer weite Teile der bevölkerung treffen.
krems11
bachbluete, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 15 Minuten
Es gibt eine Studie von drei Universitäten (Wien plus Ausland) vom Sommer letzten Jahres - die öffentliche Verbreitung wurde abgewürgt!!!
Die "Wirtschaft" hat keinen Vorteil an solchen Beweisen und dem einzelnen Bürger fehlt das Geld. Da müsste schon eine große Mehrheit auf die Barrikaden steigen (a la Zwentendorf).
Wären es so viele,
krems11, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten
wie hier in Neuhofen behauptet wird, dann könnte man ja als Bürgerinitiative eine Studie in Auftrag geben.

Es bleibt allerdings der erste konsequente Schritt immer noch aus:

wer Angst vor der Strahlung hat, darf das Gerät nicht nutzen. Dann kann man auch vom Nachbarn diese Einschränkung verlangen.

Wasser predigen und Wein trinken, ist eine üble Politik.
genau Bachblüte!
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 9 Minuten
Oder wir warten auf eine Lösung a la Tschernobyl bis wir wieder Mal umdenken...
Hat auch hervorragend funktioniert!
Danach werden wieder ALLE erschüttert, mit Zornesröte und Schaum vor dem Mund aufschreien und Schuldige suchen!
Den Neuhofener Bgm. kann dann jedenfalls keiner angreifen, obwohl er jetzt als Rechtsbrecher beschimpft wird.
*
wieso eigentlich nicht in die Pampa?
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 6 Minuten
Die grössten Brocken dieser Entwicklung befindet ja auch in der Umlaufbahn - und wenn das keine Pampa ist... ;-)
Chernobyl zu vergleichen
krems11, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 50 Minuten
hinkt allerdings. Denn dort wusste man von der Gefahr 100%ig, außerdem war Schlamperei der tatsächliche Auslöser der Katastrophe.

Ich bleibe dabei - wer die Anlagen nicht will, muss als Vorleistung sein Telephon stillegen Nur dann ist es überhaupt denkbar, solche Anlagen abzustellen, bzw. nicht auszubauen.

Keine Technologie bleibt stehen, und mit jeder neuen Technologie findet sich ein gewiefter Geschäftsmann, um sie gewinnbringend zu vermarkten. Das ist eine Spirale.

Wenn wir das nicht wollen, und das ein allgemeiner Konsens ist, müssen wir als moderne Mediengesellschaft unseren Alltag grundsätzlich ändern.
Ich gebe Dir Recht, das ist der "Fortschritt",
holymoses, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 41 Minuten
der uns fast etwas überrannte in den letzten 20 Jahren...
Dein letzter Absatz wäre wohl unausweichlich nötig, aber eben sehr, sehr mühsam!
*
Vielleicht sollten wir
krems11, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 37 Minuten
zumindest ein Stück weit zurück gehen, denn nicht alles, was "progressiv" ist, muss zwangsläufig besser sein, als das, was "konservativ" ist.

Aber ich denke, wir sehen die Sache sehr ähnlich. Der Weg zurück ist schwierig. Auch, ABER NICHT NUR, wegen der wirtschaftlichen Interessen im Hintergrund.
Stimmt - die Menschen selbst wollen ja auch nicht bremsen...
holymoses, vor 75 Tagen, 7 Stunden, 7 Minuten
Keiner will auf was verzichten, jeder pocht und klagt auf sein Recht, ob es nun auf seiner Seite ist oder nicht...
Als erstes sollten die Familien wieder mehr forciert werden, damit diese vermaledeite Sache mit den Alleinerziehenden vom Tisch ist.
Eine intakte, harmonische Familie ist (meist) die Basis für eine "normale, anständige" Entwicklung unserer Kids.
Ich will nicht unken, aber ein aufmerksamer Blick durch unsere Städte, besonders in die Krisen-Stadteile öffnet ab und zu die Augen und lässt erschaudern...
Wieder ein paar cm näher zu Moral und Anstand täte der Gesellschaft sicher nicht schaden!
*
P.S. wir sprechen übrigens offensichtlich von
holymoses, vor 75 Tagen, 5 Stunden, 38 Minuten
verschiedenen Unglücken, ich meinte den Reaktor-Unfall von Tschernobyl.
*
nicki1948, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 31 Minuten
was die sich erlauben unsere Kaiser anzuzeigen allerhan
da begeht ein bgm
megaflux, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 33 Minuten
einen klaren rechtsbruch (er sagt ja selber, dass er keine chancen haben wird, weil er weiss, dass er amtsmissbrauch begangen hat) und es gibt noch leute, die ihm zujubeln. unfassbar. ich hab schon beim GR-beschluss gesagt, eigentlich müsste man jedem, der da mitgemacht hat, das handy wegnehmen. weil guter empfang ist ohne handymasten nun mal nicht möglich. erinnert an die grünen, bei denen der strom aus der steckdose, aber keinem dazugehörigen kraftwerk zu kommen scheint.
und auch wenn man gegen die masten ist: dieser mann hat gesetze gebrochen. und sowas gehört in einem rechtsstaat, wie österreich zumindest immer noch behauptet einer zu sein, geahndet. egal, ob er bürgermeister oder einfacher durchschnittsbürger ist.
GENAU!
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 55 Minuten
Steinigt den Verbrecher!

Habe die Ehre...
Da setzt sich endlich einer, wenn auch vielleicht chancenlos für die Interessen seiner Bürger ein und er kommt an den Pranger!
Recht ist uns ja anscheinend gar nix...
*
Der Empfang in Neuhofen
linzland, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 51 Minuten
und in der entsprechenden Siedlung funktioniert einwandfrei !!!
Man kann in Neuhofen überall telefonieren.
Der Mast wird gar nicht benötigt.
Der Mobilkom geht es nur um die Standortsicherung!
Da geht´s um TV am Handy!
In einer reinen Wohnsiedlung.
...und das in Zeiten von HDTV und übergroßen Flat-TV´s.

Ich als Bürger habe auf alle Fälle das Recht zu hinterfragen:
Alles was Recht ist muss das unbedingt richtig sein?

Daher Fazit für mich:

Danke Herr Bürgermeister !!!
Linzland,
krems11, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 34 Minuten
ich denke, Sie können Ihrem Bürgermeister ausreichend helfen, wenn Sie ihn wieder wählen. Eine Lobeshymne hier wird ihn nicht weiterbringen.

Dann wäre zu hinterfragen, ob Sie ein Haus haben. Falls ja, ob dieses in der erbauten Größe überhaupt notwendig wäre?

Ob Sie einen Zweitwagen fahren, und dieser überhaupt notwendig wäre?

Was objektiv notwendig ist, wird im Bauverfahren nicht gefragt. Nicht im privaten Bereich, aber eben auch nicht dann, wenn die Mobilkom Konsenswerber ist.
krems
holymoses, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 14 Minuten
Als erstes Mal danke, dass mit Dir eine "gesunde" Diskussion möglich ist, das ist ja hier eher selten!
Als Zweites möchte ich klarstellen, dass ich nicht über das "Recht" spreche, dass sicher bei der mobilkom liegt, aber nicht alles was Recht ist, ist halt auch gut...
Gerade bei Gefahren, die weder beweisbar, noch vom Tisch zu wischen sind.
Vielleicht sollte das Recht dringend geprüft werden und nicht, wie in den meisten Fälle für die Lobbys entschieden wird.
Ich würde mich freuen, wenn irgendwann die totale Harmlosigkeit von mobilfunk Strahlen bewiesen wird, aber ich befürchte, dass genau das Gegenteil auf kommt. Diese Strahlung kann doch nicht NULL Einfluss auf einen Organismus haben, oder?
*
Zustimmung
krems11, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 4 Minuten
Zustimmung, dass es durchaus denkbar ist, dass die Strahlen der Telephone ungünstige Auswirkungen auf den Organismus haben. Deshalb nutze ich selbst das Mobil nur, wenn es wirklich notwendig ist.

Allerdings sind wir eben auch von dieser Technologie heute in dem Ausmaß abhängig, dass eine Rückkehr zu den Rauchzeichen als Kommunikationsmittel einfach nicht vorstellbar ist.

Rechtsnormen sollten immer geprüft werden. Ob sie sinnvoll, vollziehbar, "gerecht" sind (Juristen mögen das hier entschuldigen, da "Gerechtigkeit" und "Recht" zweierlei Dinge sind).

Auch, ob sie ggf. den Interessen einiger Weniger dienen.

Leider fürchte ich aber, dass wir einen solchen Idealzustand nie erreichen werden. Solange wir ihn nicht erreichen, muss Rechtssicherheit oberste Priorität haben.
Ganz einfach
kieberer, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 36 Minuten
Neuhofen an der Krems hat einen Lagerhausturm, auf diesem kann die TA ohne die Umwelt zu verschandeln ihre Sendeanlage montieren.
knudelaug, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 32 Minuten
du bist ein funktechniker der optimale standorte fuer sendemasten beurteilen kann ????

uebrigens gehts nicht um die ta, sondern um die mobilkom. und ausserden muss die mobilkom auch die anderen betreiber equipment auf ihre masten montieren lassen.
knudelaug
kieberer, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 29 Minuten
Die Mobilkom benötigt keinen Sendemasten, denn der Lagerhausturm in Neuhofen ist höher als jeder Sendemast der TA.
knudelaug, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 22 Minuten
und die optimale entfernung zum zu versorgenden gebiet ?
kieberer
knudelaug, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 46 Minuten
wie bei einem maennlichen koerperteil kommts auch hier nicht nur auf die laenge, bzw hoehe an
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