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WIRTSCHAFT |
20.11.2009 |
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Neues Borealis-Forschungszentrum in Linz
Der österreichisch-arabische Kunststoffkonzern Borealis mit Hauptsitz in Wien hat Freitagvormittag seine neue Forschungszentrale im Linzer Chemiepark eröffnet. 350 Mitarbeiter werden in dem neuen Gebäude arbeiten.
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Eineinhalb Jahre Bauzeit
50 Millionen Euro investierte die OMV-Tochter Borealis in das neue Forschungszentrum, eineinhalb Jahre wurde daran gebaut. Der aus Linz stammende Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Roiss betonte in einer Pressekonferenz die äußerst gute Zusammenarbeit mit der Politik.
Gemeinsam mit Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) pochte er auch auf die Realisierung eines Kunststofftechnik-Masterstudiums an der Johannes-Kepler-Universität.
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"Plastic Valley"
In Linz sei mit den früheren Stickstoffwerken die geistige Wiege des Forschungszentrums gestanden, sagte Roiss, der Oberösterreich bereits als "Plastic Valley" sieht.
Ein besonderes Anliegen sind ihm entsprechende universitäre Angebote. Im kommenden Wintersemester startet in Linz das neue Bachelor-Studium Kunststofftechnik. Das Masterstudium in englischer Lehrsprache soll 2010 folgen, erwartet der Aufsichtsrats-Chef.
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Pühringer: Hohe Bedeutung für OÖ
Auch Pühringer betonte die Bedeutung der Branche für den Standort Oberösterreich: Fast 35.000 Menschen würden in der Kunststoffwirtschaft arbeiten, "das sind fünf Prozent aller Beschäftigten in Oberösterreich", so der Landeshauptmann.
Durch die neue Forschungszentrale seien die mehr als 1.000 in Linz bestehenden Arbeitsplätze des Borealis-Konzerns langfristig abgesichert.
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Borealis
Der Borealis-Konzern erzeugt Kunststoffe und Chemikalien. 36 Prozent des Unternehmens gehören dem österreichischen Mineralölkonzern OMV, Haupteigentümer ist eine Firma aus Abu Dhabi. In der neuen Forschungszentrale arbeiten 350 Mitarbeiter, insgesamt hat Borealis in Linz 1.100 Beschäftigte.
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