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WIRTSCHAFT |
20.11.2009 |
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Personalabbau bei Quelle wird vorbereitet
Das Linzer Versandhaus Quelle hat mehr als 1.000 Mitarbeiter vorsorglich beim Frühwarnsystem des Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. Wie es weitergeht, hängt davon ab, ob ein Käufer gefunden wird.
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Kein Schließungstermin - Keine Kündigungen
Solange es keinen Schließungstermin gibt, gebe es auch keine Kündigungen, sagt Quelle Betriebsrat Felix Hinterwirth. Der Masseverwalter habe aber bis jetzt noch keine Schließungen angekündigt, deshalb heißt es für die Belegschaft abwarten.
Suche nach Käufer
Wie es weitergeht, hängt davon ab, ob ein Käufer für die insolvente Quelle Österreich gefunden wird. Als einer von zwei Interessenten wird der ehemalige Quelle-Österreich-Chef Martin Lenz gehandelt, der zweite Interessent ist unbekannt, es soll sich um einen Finanzinvestor handeln.
Wird kein Käufer gefunden, soll es Unternehmensstilllegungen geben und in Folge Kündigungen. Das könnte sich ab dem 17. Dezember abspielen, zitiert die Austria Presse Agentur "informierte Kreise".
Auch Quelle Betriebsrat Hinterwirth kann sich vorstellen, dass sich noch vor Weihnachten etwas verändert, was, könne er aber nicht sagen.
Anmeldung beim Frühwarnsystem
Aktuell erfolgen die gesetzlich vorgeschriebenen Schritte - wie eben heute die Anmeldung von 1.000 Quelle-Mitarbeitern beim Frühwarnsystem des Arbeitsmarktservice. Dort ist man auf eine mögliche Kündigungswelle bereits vorbereitet.
Insolvenzstiftung
In der Zentrale in Linz wurde eine Beratungsstelle für die Quelle-Mitarbeiter eingerichtet, außerdem wurde gemeinsam von AMS und Land Oberösterreich eine Insolvenzstiftung ins Leben gerufen.
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ooe.ORF.at
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