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LINZ |
23.07.2009 |
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Schiffshavarie auf der Donau
Das Donau-Ausflugsschiff "Schönbrunn" ist am Mittwochabend in Linz von einem unter italienischer Flagge fahrenden Passagierschiff gerammt worden. Der Schaden an dem Dampfer ist beträchtlich.
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Mit Bug Seite gerammt
Die "Schönbrunn" ankerte am Urfahraner Ufer. Das Passagierschiff Avalon Tranquility wollte offenbar ein Wende-Manöver durchführen und rammte dabei die Schönbrunn.
"Ich habe gesehen, wie das andere Schiff umgedreht hat und mit seinem Bug unsere Seite gerammt hat", erzählte Karl Heinz Guserl von der österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, der zum Unfallzeitpunkt an Bord der Schönbrunn war.
Raddampfer acht Meter weit versetzt
Durch den heftigen Anprall wurde der Raddampfer acht Meter weit stromabwärts versetzt. Dabei rissen zwei Stahlseile ab, mit denen das Schiff am Ufer verheftet war. Die verbliebenen waren aber stark genug, um ein Abtreiben zu verhindern.
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Keine Verletzten. |
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Hoher Schaden an der Schönbrunn
Der Schaden an der "Schönbrunn" ist beträchtlich. Die Küche wurde stark beschädigt, außerdem wurde etwa alte Lampen zerstört, die in dieser Form gar nicht mehr zu bekommen seien, so Guserl. Das Schiff, das von freiwilligen Helfern in Stand gehalten wird, wird auf jeden Fall diese und vermutlich auch nächste Saison außer Gefecht sein.
Das Passagierschiff "Avalon Tranquility" überstand die Kollision mit einem kaputten Scheinwerfer und Lackschäden.
Verletzt wurde niemand.
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