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KULTUR |
11.12.2008 |
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Linzer AEC ohne Geschäftsführer
Kurz vor der Wiedereröffnung steckt das AEC in Nöten: Der kaufmännische Geschäftsführer Curt Norbert Schorn, der ein umstrittenes Finanzkonzept vorgelegt hat, nimmt den Hut und mehrere Mitarbeiter klagen auf Anstellung.
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Von freien zu fixen Dienstverhältnissen
Dabei sei es um Abgrenzungsfragen von freien zu fixen Dienstverhältnissen gegangen, erklärte Schorn am Donnerstag im Gespräch mit der APA. Der Kern der strittigen Pläne sei gewesen, "vergleichbare Tätigkeiten auch vergleichbar zu bezahlen".
Beschlussfassung liege nicht bei ihm
Das Konzept stehe in seinen Grundzügen seit über einem Jahr fest, einen Lösungsvorschlag seinerseits gebe es seit mehreren Monaten, berichtete Schorn. Er habe getan, was in seinen Möglichkeiten gestanden sei, die Beschlussfassung liege aber bei den verantwortlichen Gremien.
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Manche Mitarbeiter wollen gar kein Angestelltenverhältnis. |
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Bisher drei Klagen
Wie die "Kronen Zeitung" berichtete, würden drei Klagen der rund 100 freien Mitarbeiter bereits laufen, vier seien in der Schwebe.
"Wir haben aber beispielsweise auch Computerfreaks, die gar kein normales Angestelltenverhältnis wollen und lieber frei sind", wird der künstlerische Leiter Gerfried Stocker, der mit Schorn bereits den fünften kaufmännischen Chef überlebt hat, zitiert.
Betriebsvereinbarung soll Abhilfe schaffen
Kommende Woche soll eine Betriebsvereinbarung Abhilfe schaffen. Die grundlegenden Ideen dafür würden von ihm stammen, so Schorn.
Noch kein fertiger Wirtschaftsplan für 2009
Laut Gratiszeitung "Heute" gebe es noch keinen fertigen Wirtschaftsplan für 2009. Bis zu 70 freie AEC-Mitarbeiter könnten als Folge des Rechtsstreits angestellt werden, was den Finanzrahmen des Hauses sprengen würde, so der Bericht.
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