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DI | 09.02.2010
Arigona Zogaj (Bild: ORF)
"MIR GEHT'S RICHTIG SCHLECHT"
Videobotschaft von Arigona Zogaj
Zum ersten Mal seit einer Woche gibt es eine authentische Nachricht der verschwundenen Arigona Zogaj. Die Aufzeichnung der Videobotschaft ist am Freitag exklusiv beim ORF Oberösterreich eingelangt.
Das Mädchen aus Frankenburg versteckt sich seit Tagen, weil der Vater und die Geschwister in das Kosovo abgeschoben wurden. Die Mutter liegt nach einem Nervenzusammenbruch im Spital.
Arigona Zogaj (Bild: ORF)
Angst vor der Rückkehr
Das Video ist nicht ganz fünf Minuten lang. Arigona sitzt in einem kahlen Raum. Die 15-Jährige sagt, es gehe ihr nach der Abschiebung des Vaters und der Geschwister sehr schlecht. Sie habe Angst, dass sie in das Kosovo zurückkehren muss. Sie habe sich hier mit der Familie eingelebt, im Kosovo kenne sie bis auf die Großmutter niemanden.
Geschwister sollen zurückkehren
Die 15-jährige Schülerin nennt in dem Video die Rückkehr ihrer beiden jüngeren und in das Kosovo abgeschobenen Geschwister als Bedingungen dafür, dass sie sich stellt. Sie appelliert an Innenminister Günther Platter (ÖVP):
Arigona Zogaj (Bild: ORF)
"Dann bring ich mich lieber um"
Die Selbstmorddrohung aus einem Schreiben vor ein paar Tagen wiederholt Arigona: "Ich will jetzt niemanden erpressen. Das mit dem Selbstmord habe ich ernst gemeint. Wenn ich zurückmuss, dann bring ich mich lieber um, weil unten habe ich keine Zukunft."
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