|
|
|
 |
 |
FILMFESTIVAL |
01.03.2007 |
|
|
|
|
Crossing Europe eröffnet mit Attwenger-Doku
Die vierte Auflage des internationalen Filmfestivals Crossing Europe in Linz eröffnet mit einer Uraufführung: Eine Doku von Markus Kaiser-Mühlecker porträtiert ein Arbeitsjahr des Musikerduos Attwenger.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Neben "Attwenger Adventure" werden am 24. April auch zwei Österreich-Premieren gezeigt.
"Attwenger Adventure"
Kaiser-Mühlecker wollte Markus Binder und Hans-Peter Falkner ursprünglich nur ein Konzert lang für eine DVD-Edition filmen. Herausgekommen ist schließlich eine dokumentarische Begleitung des Linzer Akkordeon-Schlagzeug-Gespanns, das aus der österreichischen Alternativszene nicht mehr wegzudenken ist.
Das auf Video gedrehte "Attwenger Adventure" ist nach Wolfgang Murnbergers "Attwengerfilm" bereits das zweite Filmdokument über die Band.
"The End of the Neubacher Project"
Am Eröffnungsabend wird zudem erstmals in Österreich "The End of the Neubacher Project" gezeigt. Der Amerikaner Marcus J. Carney hatte die Dokumentation, mit der er acht Jahre lang beschäftigt war, ursprünglich als Aufarbeitung der Familiengeschichte in der NS-Zeit angelegt.
Während der Dreharbeiten starb seine Großmutter, und seine Mutter erkrankte an Krebs. Der Filmemacher entdeckte daraufhin tiefere Verstrickungen und die angestrengte Vergangenheitsverdrängung einer Familie hochrangiger Nazis, die weder trauern noch mit Schuld umgehen kann.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Dies d'Agost/August Days"
Den dritten Film zum Start von Crossing Europe steuert der spanische Filmemacher Marc Recha bei, dem das Festival auch das diesjährige Tribute widmet: Bei "Dies d'Agost/August Days" verschwimmen die Grenzen zwischen Dokumentation, Fiktion und Improvisation.
In den Hauptrollen agieren Recha selbst und sein Bruder David, die zu einer Reise durch Katalonien aufbrechen. Bei ihrem Ausflug machen die beiden interessante Zufallsbekanntschaften und tauchen wie nebenbei auch in die bewegte politische Vergangenheit ein.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ausblick bei der Diagonale 07
Vom ersten Jahr an sind bei Crossing Europe Grenzgänger zwischen Film und bildender Kunst als Artist in Residence gemeinsamer Gast des Festivals und des Linzer O.K Centrum für Gegenwartskunst. Heuer folgt Selja Kameric der Einladung nach Linz.
Im Zentrum des aus Fotos, Videos und Aktionen im öffentlichen Raum bestehenden Oeuvres der Künstlerin steht die Verarbeitung der vierjährigen Belagerung ihrer Heimatstadt Sarajevo.
Die Diagonale 07, die von 19. bis 25. März in Graz über die Bühne geht, hat Crossing-Europe-Leiterin Christine Dollhofer eingeladen, ein Programm zu gestalten. Sie wird dabei einen Ausblick auf das Linzer Festival geben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine faire und freundliche Diskussionsatmosphäre. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge, behält sich aber das Recht vor, krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen.
Sie als Verfasser haften für sämtliche von Ihnen veröffentlichte Beiträge selbst und können dafür auch gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden. Beachten Sie daher bitte, dass auch die freie Meinungsäußerung im Internet den Schranken des geltenden Rechts, insbesondere des Strafgesetzbuches (Üble Nachrede, Ehrenbeleidigung etc.) und des Verbotsgesetzes, unterliegt. Die Redaktion behält sich vor, strafrechtlich relevante Tatbestände gegebenenfalls den zuständigen Behörden zur Kenntnis zu bringen.
Die Registrierungsbedingungen sind zu akzeptieren und einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette!
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|