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GRAMASTETTEN |
12.02.2007 |
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Familientragödie: Vater hielt Sache geheim
Der Fall jener drei Mädchen, die unter menschenunwürdigen Verhältnissen jahrelang von ihrer Mutter von der Außenwelt abgeschirmt worden waren, wurde auf Bitten des Vaters vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.
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Manfred Wrussing, Redakteur der Tageszeitung "Österreich", der die Causa jetzt publik gemacht hatte, erklärte am Montag, der Vater habe ihn im Jahre 2005 "unter Tränen gebeten, nichts zu veröffentlichen".
Keine Veröffentlichung 2005
Wrussnig hatte als erster Journalist von der Tragödie erfahren und die drei Mädchen im November 2005 im Sonder-Therapiezentrum "Weidenhof" in Grafenstein (Bezirk Klagenfurt-Land) aufgesucht. Dort sei auch der Vater, ein Linzer Richter, anwesend gewesen, und habe dringend ersucht, im Interesse der Kinder von einer medialen Veröffentlichung Abstand zu nehmen.
Dieser Bitte habe er entsprochen, sagte Wrussnig, der zu diesem Zeitpunkt für einen deutschen TV-Sender arbeitete.
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Mädchen schwer traumatisiert
Wie der Villacher Journalist weiter erläuterte, seien die drei Mädchen damals schwer traumatisiert gewesen. Wrussnig: "Sie hatten eine schneeweiße Haut, waren psychisch beeinträchtigt und sind vor jedem Fremden sofort davon gelaufen.
Auch der Vater galt für sie offenbar als Feindbild." Ein Gespräch mit den Dreien wäre daher auch gar nicht möglich gewesen.
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Lange geheim gehalten
Er habe sich mit dem Vater deshalb darauf verständigt, die Sache so lange geheim zu halten, bis eine gesundheitliche Besserung eingetreten oder die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Mutter fertig sei, sagte Wrussnig.
Derzeit laufen bei ihm die Telefone heiß, Dutzende Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender fragen wegen der Aufsehen erregenden Story an.
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ooe.ORF.at
Nach dem Fall der verwahrlosten Kinder in Gramastetten, wurde am Montag vor allem der Frage nachgegangen, ob die Behörden rechtzeitig auf die Situation reagiert hätten. Die Bezirksschulbehörde weist alle Vorwürfe zurück.
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ooe.ORF.at; 10.2.07
Sieben Jahre lang hatte die 53-jährige Mutter ihre jetzt 14, 18 und 21 Jahre alten Töchter in ihrem Haus von der Außenwelt abgeschottet.
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ooe.ORF.at; 11.2.07
Im Fall wird die Kritik an den Behörden immer lauter.
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kaernten.ORF.at; 11.2.07
Sachwalterin Margreth Tews nun schwere Vorwürfe gegen die Behörden.
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wien.ORF.at; 11.2.07
Auch der Wiener Kinderpsychiater Max Friedrich meldete sich zu Wort. Er sagte, ein Vergleich mit dem Fall Natascha Kampusch ist nicht möglich.
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ooe.ORF.at; 12.2.07
Im Sozialreferat des Landes, aber auch in der Schulbehörde wird derzeit darüber beraten, wie es zu dem Drama der drei Mädchen kommen konnte.
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Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden.
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