Hayböck lässt Titisee-Weltcup aus

Für Parade-Skispringer Michael Hayböck aus Kirchberg-Thening läuft es nicht nach Wunsch. Nach seiner Knöchelverletzung fand er in den ersten Weltcup-Springen nicht so richtig zur Form und lässt den nächsten Weltcupbewerb am Wochenende aus.

Wie bereits gestern vermutet, wird Michael Hayböck nun fix nicht beim nächsten nächsten Weltcup-Springen am Wochenende in Titisee-Neustadt (Deutschland) teilnehmen, obwohl er am Dienstag ins ÖSV-Aufgebot nominiert wurde. Stattdessen wird er bei einem Kurztrainingslager in Lillehammer dabei sein. Ziel ist es, dass er nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder in Form kommt.

Hayböck bleibt zuversichtlich

Selbst meint Hayböck: „Hundertprozentig fit werden ist die A-Priorität! Es ist gerade erst Anfang Dezember, die richtigen Höhepunkte sind nächstes Jahr. Es hat bisher die Konstanz gefehlt, es waren immer wieder teilweise ganz gute Sprünge dabei, aber das gute Gefühl fehlt noch, aber ich bin guter Dinge,dass das bald wird“.

ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin meint, man habe gewusst, dass Michael Hayböck nach seinem Bänderriss zum Weltcupauftakt noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistung sein konnte. Die Hoffnung sei aber gewesen, „dass er über die ersten Wettkämpfe seinen Rhythmus findet und sich so Schritt für Schritt herantasten kann. Leider ist diese Ideallösung nicht aufgegangen". Den kurzfristig frei gewordenen Startplatz wird Kuttin nicht nachbesetzen.