„Meine Lieblingshütte“: Hochleckenhaus

Am kommenden Sonntag wird wieder gewandert, Teil 3 der sechsteiligen Sendung „Meine Lieblingshütte“ in Radio OÖ steht auf dem Programm. Wolfgang Lehner, Morgenwecker und unser Bergfan, war diesmal zum „Hochleckenhaus“ unterwegs.

Sendungshinweis:

„Meine Lieblingshütte“, 27.8.16, 12.00 bis 14.00 Uhr

Wolfgang Lehner stellt die Hütten, die Wirtsleute, die Gäste und die Geheimnisse, die sich in den Bergen um die Hütten ranken, vor. Im ersten Teil war er zur „Ennser Hütte“ in Großraming unterwegs. Am letzten Sonntag folgte dann die Moaralm am Fuß des Traunsteins. Wenn sie mal eine Sendung verpasst haben sollten – im Anschluss können Sie sie bei uns nachhören.

Hochleckenhaus

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Das Hochleckenhaus im Höllengebirge

Beliebte Hütte

Am Sonntag ist Wolfgang Lehner zum Hochleckenhaus unterwegs: „Wir steigen von der Taferlklause auf, stellen Ihnen die Hütte und die Familie, die sie betreibt vor, unterhalten uns mit den Bergsteigern, wir verraten das Lieblingsrezept, werden aber auch gleich drei der Hausberge besteigen“.

Hochleckenhaus

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Das imposante, 14 Meter hohe Gipfelkreuz des Brunnkogels (1.708 m, er ist neben Hochleckenkogel und Jagaköpfl einer der Hausberge des Hochleckenhauses

Mit erst 26 Jahren schon Chef

Seit vielen Jahren betreibt die Familie Auinger diese beliebte Hütte in 1.572 m Höhe, es ist ein Schutzhaus des österreichischen Alpenvereins. Deinen Namen verdankt es dem Hochleckenkogel, im Volksmund schlicht „Hochlecken“ genannt.

Im letzten Jahr hat der Senior Reinhard Auinger das Zepter an seinen Sohn Gerald übergeben, der ist mit seinen 26 Jahren einer der jüngsten Hüttenwirte in ganz Österreich. Papa, Mama Elfie und Bruder Wolfgang greifen aber dem „Jungspund“ kräftig unter die Arme.

Ein „Wordrap“ mit dem Hüttenwirt:

Hochleckenhaus

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Zwei Generationen packen an. Wolfgang Lehner im Gespräch mit den Auingers – Papa Reinhard und sein Nachfolge, der erst 26-jährige Gerald

Viele Wege führen ans Ziel ...

Wir wandern gemeinsam zum Hochleckenhaus, die beliebtesten Aufstiege erfokgen entweder Von der Taferlklause (800 m) durch das Aurachkar in ca. 2 Stunden oder vom Attersee kommend Von der Kienklause aus (621 m) in ca. 2,5 Stunden.

Die Hütte als Stützpunkt bietet einen guten Ausgangspunkt für etliche Gipfel im Höllengebirge zwischen Traunsee und Attersee. Hochleckenkogel, Brunnkogel, Jagaköpfl oder Brennerin. Besonders reizvoll ist die Überquerung des Höllengebirges, da braucht man neben Trittsicherheit auch viel Kondition.

Hochleckenhaus

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Blick auf das Hochleckenhaus beim Aufstieg von der Taferlklause

Vom Frühling bis in den Herbst geöffnet

Wir blicken natürlich auch wieder in die Kochtöpfe, eigentlich mehr in die Pfanne, den Fisch gibt’s auch am Berg, ein Geheimtipp unter den Stammgästen hier. Ein großer Gastgarten mit Schaukel und Grillplatz steht zur Verfügung.

Wenns mal länger wird und der Abstieg nicht mehr geschafft werden kann gibt’s auch Betten für 30 Wandersleute, dazu ein Matratzenlager und selbst wenn die Hütte geschlossen ist zur kalten Jahreszeit gibt es auch einen Winterraum für acht Personen den man heizen kann. Die Familie Auinger ist aber ohnehin vom Palmsonntag bis Ende Oktober durchgehend für die Wanderer da.

Hochleckenhaus

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Das Hochleckenhaus wurde in den 1920er-Jahren errichtet

Das Aufsperren der Hütte im Frühjahr ist nicht immer einfach: