19-jähriger Drogensüchtiger tot in Linz gefunden

Ein 19-Jähriger ist von Freunden aus dem Drogenmilieu tot auf einem Dachboden in Linz aufgefunden worden. Doch anstatt die Einsatzkräfte zu verständigen, haben sie offenbar von der Mutter des Toten Geld für angebliche Schulden gefordert, berichtet auch die „Kronen Zeitung“.

Nachdem die zwei Freunde aus dem Drogenmilieu den 19-jährigen Mühlviertler auf einem Dachboden in Linz-Urfahr tot aufgefunden hatten, verständigten sie zunächst die Schwester des toten Drogensüchtigen. Diese wiederum informierte die Mutter des 19-Jährigen. Es kam zu einem Treffen beim Linzer Mühlkreisbahnhof.

Erpressung der Mutter

Dort forderte einer der beiden Freunde, ein 21-jähriger Linzer, von der Mutter Bargeld. Nur dann würde er sagen, wo sich ihr toter Sohn befinde, bestätigt Polizei-Sprecherin Heide Klopf: „Er wollte die Mutter erpressen und forderte von ihr Bargeld.“

Bei dem Geld handle es sich um Schulden, die der 19-jährige Verstorbene bei den beiden Freunden aus dem Drogen-Milieu gehabt haben soll, bestätigt die Polizei. Die Mutter des toten Drogensüchtigen zahlte aber nicht, sondern von Seiten der Familie wurde die Polizei verständigt.

Kein Fremdverschulden

Gegenüber den Beamten teilten die beiden jungen Männer aus dem Drogen-Milieu schließlich mit, wo sich der tote 19-Jährige befand. Laut Polizei wird Fremdverschulden am Tod ausgeschlossen.