Als die Linzer Synagoge brannte

Vor 75 Jahren, in der Nacht von 9. auf den 10. November 1938, fanden in Österreich sowie im gesamten Deutschen Reich gewalttätige Übergriffe auf die jüdische Bevölkerung statt. Am Sonntag ab 21.03 Uhr widmet sich der ORF OÖ einem Schwerpunkt Zeitgeschichte.

Zu den Ereignissen des November 1938 sind in den Archiven nur sehr wenige zeitgenössische Tondokumente erhalten. Die spärlichen Originalquellen sind zudem in den meisten Fällen in einem Propaganda-Kontext entstanden und reflektieren die Ereignisse aus der Sicht des NS-Staates. Erhalten sind aber auch Erzählungen derjenigen, die flüchten konnten und jener, die den nachfolgenden Krieg und die Vernichtungslager des Dritten Reiches überlebten. Sie werden in der Sendung am 10. November zu Wort kommen.

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Organisierte Gewaltmaßnahmen gegen Juden

Als Novemberpogrome werden vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich bezeichnet. Bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 spricht man von der Reichskristallnacht. Der Ursprung dieses Wortes ist nicht restlos geklärt. Er war jedoch entgegen einer verbreiteten Meinung anfänglich keine offizielle Sprachregelung des NS-Regimes. Dessen Dienststellen und die von ihnen gelenkten Medien benutzten damals propagandistisch gefärbte Ausdrücke wie Juden-, November- oder Vergeltungsaktion. Wahrscheinlich prägte der Berliner Volksmund die Wortschöpfung „Kristallnacht“ und spielte auf die zertrümmerten Scheiben vieler Fenster an.

„Nacht der langen Messer“

Augenzeugen der Pogrome erinnern sich auch an Begriffe wie „Bartholomäusnacht“ oder die „Nacht der langen Messer“. Später verwendeten die Nationalsozialisten durchaus das verharmlosende Wort Kristallnacht, um die blutige Gewalt zu bagatellisieren. Sie kokettierten dabei mit dem „schaurig-schönen“ Widerschein des Feuers, das sich in den auf der Straße liegenden Glasscherben spiegelte.

Synagoge in Linz

Kultusgemeinde Linz

Die Linzer Synagoge vor der Zerstörung

Schon unmittelbar nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 kam es in Deutschland zu ersten Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte, Ärzte und Rechtsanwälte. 1935 werden die „Nürnberger Rassengesetze“ erlassen. Nach dem „Reichsbürgergesetz“ können Juden nicht mehr Staatsbürger sein und verlieren das aktive und passive Wahlrecht. Das „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ verbietet die Ehe und den außerehelichen Verkehr zwischen Juden und Deutschen. 1937 zeichnet sich ein Kurswechsel von der schleichenden Verdrängung der Juden aus der Privatwirtschaft zu ihrer schnellen Zwangsenteignung durch den Staat ab. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht am 12. März 1938 in Österreich nahm die Judenverfolgung im nun erweiterten gesamtdeutschen Reich zu.

Sendungshinweis

„Schwerpunkt OÖ Zeitgeschichte“, 10.11.13, 21.03 Uhr

„Reibpartien“

Kurz nach dem Anschluss kommt es in Wien und anderen österreichischen Städten zu beispiellosen Ausschreitungen gegen jüdische Mitbürger. Diese werden von siegestrunkenen Nazis gezwungen, zum Gaudium der Zuschauer Parolen des Ständestaates von den Straßen zu waschen. Die Parolen sollten vor der Volksbefragung am 13. März 1938 Stimmung für ein unabhängiges Österreich machen. Die antijüdischen Exzesse finden vor zahlreichem Publikum statt. Der Volksmund prägt für die Szenen der Erniedrigung den verharmlosenden Ausdruck „Reibpartien“, weil die Juden die Straßen mit Reibbürsten säubern müssen. Die Anfangszeilen des Liedes „Schön ist so ein Ringelspiel“, das Hermann Leopoldi berühmt gemacht hat, geben auf beklemmende Weise wieder, was die Schaulustigen damals vermutlich empfunden haben.

Von einer Hetz spricht auch der „Herr Karl“ bei Helmut Qualtinger, wenn er sich erinnert, wie er den Herrn Tennenbaum geführt hat, damit er die Anti-Nazi-Parolen vom Trottoir wischt.

Jüdische Gemeinschaft in Linz war nicht klein

Eine Flüchtlingswelle von deutschen Juden in die Nachbarstaaten setzte ein. Bei der internationalen Konferenz im französischen Evian im Juli erklärte sich keiner von 32 teilnehmenden Staaten bereit, bedrohte Juden aufzunehmen. In Linz und in Oberösterreich waren in den ersten Wochen der NS-Herrschaft antijüdische Maßnahmen von besonderer Aggressivität geprägt. Sie dienten dazu, das Land möglichst rasch „judenrein“ zu machen.

Die jüdische Gemeinschaft von Linz war nicht so klein, wie oft angenommen wurde. Ihr offizieller Mitgliederstand lag bei etwa 670 Personen. Diese mehrfach zitierte Zahl umfasst aber nur jene, die 1938 als Mitglieder in der Israelitischen Kultusgemeinde registriert waren, nicht aber die, welche im Sinne der Nürnberger Rassengesetze auch als jüdisch galten. So muss die Zahl wesentlich höher liegen, wenn man sich die Anzahl jüdischer Gewerbebetriebe in Linz vor Augen hält.

Einige damals bekannte Firmennamen und ihr Standort: die Unternehmerfamilie Spitz, die Firma Kraus & Schober, Kleidermachergewerbe am Hauptplatz 27, der Fruchtsafterzeuger Leopold Mostny aus Urfahr, Rudolfstraße 8, das Schuhhaus Bally, Landstraße 15, die Tuchfabrik Himmelreich & Zwicker, Rädlerweg 8, das Wäsche- und Modegeschäft Walter Eichner in der Klosterstraße 1 oder Ernst Hartmann, Geschäftsführer des Phönix-Kinos.

Strategie der Vertreibung wurde modifiziert

Von den lokalen Machtträgern in Linz wurden abseits der Wiener bzw. der deutschen Entwicklung eigenständige Handlungen gesetzt: So erließ die Gestapo-Leitstelle Linz am 19. März die fernmündliche Verfügung, „die Geschäftsstellen sämtlicher jüdischer Organisationen zu besetzen, das vorhandene Schrifttum sicherzustellen, die Geschäftsräume zu schließen, die leitenden Personen der Verbände festzunehmen und eingehend über das Vorhandensein von Vermögen zu vernehmen“.

Gleichzeitig wurde die Strategie der Vertreibung modifiziert: Die Gestapo Linz forderte die untergeordneten Gendarmerie- und Polizeidienststellen im Sommer mehrmals auf, „Juden die Abwanderung nach Wien nahezulegen“. Primär für die regionalen und lokalen Stellen war es also nicht, Juden zu nötigen, das Deutsche Reich, sondern lediglich die Stadt Linz bzw. den Gau zu verlassen.

Einrichtung einer „Judenschule“ verfügt

Eine wichtige Maßnahme zur fortgesetzten Desintegration war die Ausgrenzung und Isolierung jüdischer Kinder in einer eigenen Schule in Linz. Zunächst werden sie von den „arischen“, also nichtjüdischen Schülern getrennt und aus den Schulen ausgeschlossen. Der Bürgermeister von Linz, Sepp Wolkerstorfer, hatte als Vorsitzender des Stadtschulrates die Einrichtung einer „Judenschule“ verfügt. Zwei an Nachmittagen leerstehende Klassenräume der Hilfsschule 1 in der Altstadt Nr. 12, dem ehemaligen „Waaghaus“, standen dabei zur Verfügung.

Die Schule selbst musste die Israelitische Kultusgemeinde auf eigene Kosten führen. Der Unterricht begann am 23. Mai 1938 mit 18 Schülern aus allen vier Volks- und Hauptschulklassen. Als vom Stadtschulrat vorgesehene Lehrer waren Nichtjuden vorgesehen, mit der Leitung der Judenschule wurde Paul Schimmerl betraut. Ab Ende Mai mußten neben „Rasse-“ und „Glaubensjuden“ auch „Halbjuden“ die Schule besuchen, der Schülerstand erhöhte sich auf 24, davon 13 Knaben und 11 Mädchen.

Psychologischer Druck auf jüdische Bevölkerung

Einerseits propagierten die Nazis die Auswanderung der Juden und unterstrichen diese Forderung durch ihre Gewaltbereitschaft, andererseits wurden der Ausreise kaum zu überwindende Hindernisse in den Weg gelegt. So wurde permanent psychologischer Druck auf die jüdische Bevölkerung ausgeübt.

Das Verhalten der Kirche zu den Ereignissen scheint widersprüchlich. Johannes Maria Gföllner, der Linzer Bischof, wetterte in einem Hirtenbrief 1933 heftig gegen den jüdischen Weltgeist, obwohl er die nationalistische Rassenlehre mit dem Christentum als unvereinbar ablehnte.

Attentat auf deutschen Diplomaten Ernst vom Rath

7. November 1938: Der 17-jährige Jude Herschel Grynszpan verübt in Paris ein Attentat auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath, bei dem dieser schwer verletzt wird. Heute sieht man darin die Verzweiflungstat eines traumatisierten Jugendlichen, der gegen die Entrechtung und Verfolgung seiner jüdischen Eltern in Deutschland protestierte. Sendel und Ryfka Grynszpan befanden sich unter den Tausenden von staatenlosen Juden, die ins Niemandsland von Deutschland zu Polen abgeschoben wurden. Als zwei Tage später am 9. November vom Rath den Pistolenschüssen erlag, war dies für die NS-Führung nur ein Vorwand, einen seit längerem erwogenen Radikalisierungsschritt ihrer antijüdischen Politik einzuleiten.

Treffen von Hitler mit hohen NSDAP-Funktionären

Am selben Tag traf sich Adolf Hitler mit anderen hohen NSDAP-Funktionären und alten Kämpfern in München. Zwischen Hitler und Propagandaminister Joseph Goebbels kam es unmittelbar nach dem Eintreffen der Nachricht des Todes vom Raths gegen 21.00 Uhr zu einem intensiven Gespräch. Dem Anschein nach wurde der Pogrom abgesprochen. Nachdem sich Hitler vorzeitig von der Versammlung entfernt hatte, hielt Goebbels eine antijüdische Brandrede. In seiner Hetzrede macht er „die Juden“ am Tod vom Raths verantwortlich. Er verweist auf die bereits stattgefundenen Ausschreitungen und macht die Bemerkung, dass die Partei antijüdische Aktionen zwar nicht organisieren, aber auch nicht behindern werde. In seinem Tagebuch ist folgendes zu lesen:

„…Ich trage dem Führer die Angelegenheit vor. Er bestimmt: Demonstrationen weiterlaufen lassen, Polizei zurückziehen. Die Juden sollen einmal den Volkszorn zu spüren bekommen…“

Aufforderung zum Handeln und Losschlagen

Die anwesenden Gauleiter verstanden dies als indirekte, aber unmissverständliche Aufforderung zum Handeln und Losschlagen. Die SA- und SS-Führer gaben von München aus per Telefon reichsweit die entsprechenden Befehle an ihre Stäbe und Mannschaften durch, die sofort reagierten. Damit brach für die Juden die Hölle los.

In der Frühe lagen im kleinen Seminargarten in der Bethlehemstraße 26 angebrannte Blätter von Bibeln in hebräischer Sprache. „Die Aktion der SS wurde in vollster Disziplin ausgeführt“, heißt es lakonisch im Bericht des Sicherheitsdienst-Führers des SD-Unterabschnittes Oberdonau an die Führung des SS-Oberabschnittes in Wien.

„…Der Aktion gegen die Juden des Gaues Oberdonau ist auf Grund der Tatsache, dass im Gaugebiet nur rund 650 Juden vorhanden sind, keine übermäßige große Bedeutung beizumessen. Die jüdische Synagoge wurde gegen 3.00 Uhr von SA-Angehörigen erbrochen und teilweise demoliert. Die SA-Angehörigen befanden sich in Uniform. Gegen 4.00 Uhr traf eine Anzahl SS-Angehöriger in Zivil bei der Synagoge ein, die die weitere Aktion in die Hand nahmen. Die Synagoge brannte vollkommen aus, doch wurden die wertvollen Ritualgegenstände sowie Gold- und Silbersachen und die in Frage kommenden Archive sichergestellt. Ferner wurden verschiedene Sparkassenbücher über namhafte Beträge, die dem jüdischen Auswandererfonds gehörten, sichergestellt. Sämtliches Material befindet sich in der Staatspolizeistelle Linz. Soweit hier bekannt geworden ist, wird einzig eine wertvolle Briefmarkensammlung vermißt. Da im hiesigen Dienstbereich bereits am 8. 11. 1938 eine große Anzahl Juden festgenommen war, ist hierin ein weiterer Grund zu erblicken, daß größere Ausschreitungen nicht eintraten. Im hiesigen Dienstbereich wurden 96 Juden festgenommen…“

Linzer Synagoge

Kultusgemeinde Linz

Die in Brand gesteckte Linzer Synagoge

Die „Tages-Post“ zum Brand der Linzer Synagoge

Auf Seite Drei der „Tages-Post“ vom 11. November ist zwar sehr unscheinbar, aber dennoch von der Beteiligung der Linzer Bevölkerung zu lesen: "So brannte, wie wir schon gestern in einem Teil unserer Ausgabe berichten konnten, Donnerstag nach 4.00 Uhr früh der jüdische Tempel bis auf die Mauern nieder. Als die Feuerwehr erschien, wütete das Feuer im Inneren des Tempels bereits so stark, dass sie sich nur auf den Schutz der umliegenden Bauten beschränken konnte. Gefahr für Menschenleben war durch den Brand in keiner Weise gegeben. In vorbildlicher Weise versahen die Feuerwehren unter dem Kommandanten Trimbacher ihre Arbeit, so dass jede Schädigung von Menschenleben und Eigentum unserer Volksgenossen verhindert werden konnte. Es wurden sofort Nachforschungen angestellt, doch konnte der Täter bisher nicht ermittelt werden. Es kann vermutet werden, dass es sich um einen Ausbruch der Empörung der Bevölkerung gegen die Juden handelt.“

Zwangsabsiedlung nach Wien wurde verstärkt

Die Wochen nach dem Novemberpogrom in Linz waren von einem weiteren Auflösungsprozess gekennzeichnet. Die Zwangsabsiedlung nach Wien wurde verstärkt, wobei man nur unter schwierigsten Bedingungen dort in Häusern Unterschlupf fand, in denen bereits die Wiener Juden und Jüdinnen zusammengepfercht leben mussten. Die Absiedlung und Vertreibung ist bis Ende August 1939, also bis Kriegsausbruch weitergeführt worden. In Linz befanden sich im Frühjahr 1939 nur etwas mehr als hundert sogenannte „Rassejuden“. Das schlägt sich auch in den Medien nieder, man findet deutlich weniger Artikel zur lokalen und regionalen „Judenfrage“. Zum einen lebte eben nur mehr eine geringe Zahl von Juden in Linz, physisch waren sie zum anderen kaum existent. Sie zeigten sich selten auf der Straße, blieben in der Hauptsache in den Wohnungen und versuchten, nicht aufzufallen.

Die Israelitische Kultusgemeinde Steyr

In Steyr war die jüdische Bevölkerung immer klein. Im 19. Jahrhundert zogen vor allem Juden aus Böhmen und Mähren in die Stadt. 1892 konstituierte sich die Israelitische Kultusgemeinde Steyr, die zweite in Oberösterreich neben der von Linz. Sie erwarb ein Restaurationsgebäude von der Bürgerlichen Aktien-Brauerei in der Bahnhofstraße 5, Ecke Pachergasse. Das Gebäude wurde in eine Synagoge umgebaut. Außerdem befand sich ein jüdischer Friedhof im Besitz der Kultusgemeinde.

Noch vor dem Novemberpogrom wurde der Tempel zwangsweise für Geschäftszwecke verkauft. Der Erlös kam laut Stillhaltekommissar Auswanderungszwecken der jüdischen Bevölkerung zugute. Im Rückstellungsverfahren wurde versucht, die Berechtigung der jüdischen Gemeinde in Steyr auf ein eigenes Bethaus zu bestreiten. Es wurde die Arisierung des Tempels wegen der Kleinheit der jüdischen Gemeinde als „Glücksfall“ dargestellt. Man behauptete, dass dieses Bethaus einige Monate später „anlässlich des sogenannten Rath-Mordes“ sowieso niedergebrannt worden wäre. So wäre dem Pogrom aber lediglich die Einrichtung zum Opfer gefallen.

„Vergeltungsmaßnahmen durchgeführt“

18 Menschen jüdischen Glaubens wurden in den frühen Morgenstunden des 8. November aus ihren Häusern gezerrt und in der Pachergasse eingesperrt, darunter drei Kinder. „Die im Zuge der gegen die Juden angeordneten Vergeltungsmaßnahmen als Sühne des Todes in Paris wurden auftragsgemäß und ohne Zwischenfall durchgeführt“, heißt es lapidar im Lagebericht der Bezirkshauptmannschaft Steyr an die Gestapo Linz für den Monat November. Von den Steyrer Juden kehrten nur einzelne wie Friedrich Uprimny zurück.

Friedrich Uprimny, 1921 in Steyr geboren, symbolisierte als letzter Vertreter der jüdischen Bevölkerung die leidvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden, die 1938 aus Steyr emigrieren mussten. Als Sohn des Malermeisters Eduard Uprimny ging er am Michaelerplatz zur Schule. Nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland wurde ihm der Schulbesuch verwehrt, die Familie wurde gemieden und die einstigen Freunde schauten auf die Seite. Es gab damals in Steyr einige wohlhabende, sogar reiche Juden. Ihnen gelang es unter Einsatz fast des ganzen Vermögens auszuwandern. Das war teuer und für die Uprimnys nicht möglich. Friedrich jedoch konnte flüchten.

Wertvolles Material stellten zur Verfügung:

Johanna Reifmüller und das Frech-Team, Medien-Realgymnasium Linz, Fadingerstraße, Projektleitung: Manfred Pilsz (Interviews mit Michael John, Walter Buchberger, Verena Wagner)

Karl Birngruber, Martina Birngruber, Gertraud Hoheneder und Angelika Schlackl (Interview mit Ilse Mass)

Michael Huemer; ooe.ORF.at