Hausdurchsuchung bei voestalpine dauert an

Nicht zum ersten Mal ist die voestalpine in Linz ins Visier der Kartellbehörden geraten. Illegale Preisabsprachen bei Grobblechen stehen im Raum. Die Hausdurchsuchungen, die am Dienstag begonnen haben, dauern noch an, hieß es am Mittwochnachmittag.

Auf Ersuchen des deutschen Kartellamts Bonn wurden gemeinsam mit der Wiener Bundeswettbewerbsbehörde und dem Landeskriminalamt Geschäftsräume der voestalpine in Linz durchsucht.

Felsbach: „kartellrechtswidrige Absprachen“

Und die Hausdurchsuchung seien noch nicht abgeschlossen, bestätigte Konzernsprecher Peter Felsbach gegenüber Radio Oberösterreich am Mittwochnachmittag: „Grund für die Durchsuchung ist der Verdacht von kartellrechtswidrigen Absprachen im Bereich Grobblech – das ist der Informationsstand, mehr wissen wir dazu auch nicht“.

Bestätigt sich der Verdacht der Wettbewerbshüter, könnten empfindliche Geldstrafen die Folge sein. Man arbeite mit den Behörden natürlich zusammen und nehme die Vorwürfe ernst, so Felsbach.

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