Hanfpflanzen aus dem Fenster geworfen

Als die Polizei läutete, hat ein 28-Jähriger Mann in Braunau am Inn, der in seiner Wohnung Cannabis angebaut hatte, Panik bekommen. Er warf seine Hanfpflanzen aus dem Fenster, stopfte sich Cannabiskraut in den Mund und verschanzte sich im Schlafzimmer.

Die Polizisten hatten am Montag bei einem Wohnhaus in Braunau eigentlich nur nach dem richtigen Postkasten gesucht, um eine Vorladung zuzustellen. Dabei bemerkten die Beamten den typischen Geruch eines brennenden Joints, der aus einem offenen Fenster einer Wohnung drang.

„Lief plötzlich ins Schlafzimmer“

Die Polizisten klopften den Wohnungsbesitzer heraus, und der sichtlich nervöse Bewohner gab auch gleich zu, Cannabis geraucht zu haben. Doch plötzlich lief er ins Schlafzimmer und sperrte sich ein. Von außen war hektisches Hantieren zu hören, so die Polizei. Durch ein Fenster sahen die Beamten, dass der Mann Pflanzen in den Garten warf und sich Cannabiskraut in den Mund stopfte.

Danach floh er vom Schlafzimmer ins Bad und betätigte die WC-Spülung. Die Streife holte Verstärkung und bei einer Hausdurchsuchung wurden dann 15 Hanfpflanzen sowie Material für die Aufzucht sichergestellt. Die Beamten entdeckten auch einen Elektroschocker, der als Taschenlampe getarnt war. Der 28-jährige Arbeitslose wurde angezeigt.