Moderner „Neuer Zirkus“ im Musiktheater

Modernen „Neuen Zirkus“ zeigt der international gefeierte Cirque Éloize aus Québec in Kanada derzeit im Linzer Musiktheater. Mit der jüngsten Produktion „Cirkopolis“ bringen die kanadischen Artisten eine düstere, futuristische Vision auf die Bühne.

Dieser Zirkus braucht kein Zelt, keinen Zauber, Glitter oder Spektakel. Ein düsteres Bühnenbild, das mit Industrie- und Städtevisionen Anleihen bei Fritz Langs Stummfilmklassiker Metropolis nimmt, bildet den Rahmen für „Cirkopolis“.

Cirque Éloize

Landestheater Linz/Patrick Lazic

Aus der Dunkelheit und zwischen Riesenzahnrädern stemmt die zwölfköpfige kanadische Artisten-Gruppe gemeinsam so etwas wie Zuversicht und überwindet Schwermut und Schwerkraft. Choreograf Dave St-Pierre und der künstlerische Leiter von Cirque Éloize, Jeannot Painchaud, beweisen, dass Zirkus auch hochwertiges Theater sein kann.

Cirque Éloize

Landestheater Linz/Patrick Lazic

„Cirkopolis“ vereint Theater und Zirkus

„Wir sind kein traditioneller, sondern ein zeitgenössischer Zirkus. Der Hauptunterschied: In unserer kleinen Gruppe hat jeder seine eigenen individuellen Talente“, sagt der Artist Ashley Carr.

Bis 30. Juli im Musiktheater

Auf Seilen, Wippen, in Ringen, mit Keulen und Diabolos vollbringt das kanadische Ensemble 90 Minuten lang, körperliche Höchstleistungen im düsteren Setting. Das Publikum dankt es mit Standing Ovations. Bis 30. Juli ist der moderne Zirkus im Linzer Musiktheater zu sehen.

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