Lentos soll lokal und international werden

Hemma Schmutz, die künftige Lentos-Chefin will den Spagat schaffen und im Kunstmuseum einerseits lokales, andererseits internationales Programm machen. „Wenn man nur noch für das breite Publikum arbeitet, verliert man das Kunstpublikum“, sagte Schmutz am Samstag.

Der genaue Start ihrer Tätigkeit wird erst vereinbart: „Ich bin Anfang nächster Woche in Linz und dann werden wir das besprechen“, so Schmutz gegenüber dem ORF OÖ. Die ehemalige Direktorin des Salzburger Kunstvereins und derzeitige Leiterin des Kunstraum Lakeside in Klagenfurt war überrascht, dass gleich nach den Hearings die Entscheidung getroffen wurde. Hemma Schmutz folgt Stella Rollig nach, die im Jänner an die Spitze des Wiener Belvedere wechselte.

Hemma Schmutz

ORF/Joseph Schimmer

Hemma Schmutz

„Lokal und über die Nation hinaus agieren“

Zu den Aufgaben eines Museums würden sehr viele Dinge, wie etwa die Forschung oder Aufbewahrung gehören, die nicht unbedingt Besucher bringen würden. Ihr ist wichtig, „dass man mit so einem Haus wie dem Lentos nicht nur lokal sondern auch über die Nation hinaus agiert“. Nur so könne man auf lange Zeit bestehen.

Schmutz: „Ich freu mich, dass ich nach Linz übersiedeln darf“

Das im November startende Valie Export-Center in der Linzer Tabakfabrik, wo es zum Start ein internationales Symposium und eine Ausstellung im Lentos geben wird, nannte Schmutz als „gutes Beispiel zwischen lokaler und Internationaler Ausrichtung, auf das freue ich mich sehr“.

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