Drohnen zunehmend im Feuerwehreinsatz

Immer öfter setzen Feuerwehren nun auch Drohnen ein. In Braunau am Inn seien die ersten Einsätze - etwa nach einem Brand in der Altstadt – sehr positiv verlaufen, so die Feuerwehr.

Die an der Drohne montierte Kamera überträgt Livebilder in höchster Auflösung auf ein Tablet. Damit könnten die Einsatzkräfte zum Beispiel das Schadensausmaß nach einem Brand schneller abschätzen und entsprechende Maßnahmen treffen. Erste Erfahrungen im Probebetrieb mit der Drohne seien sehr positiv verlaufen. Vor allem in dicht verbautem Gebiet seien die Drohnen eine gute Alternative, sagte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Braunau am Inn, Klaus Litzlbauer.

Litzblauer über erfolgreichen Einsatz von Drohnen

Ausbildung für Drohnenflug

Damit die 1,3 Kilogramm schweren Quadrocopter (Drohnen mit vier Rotoren) auch sicher in den immer wieder kritischen Situationen eingesetzt werden können, brauchen die jeweiligen Piloten eine entsprechende Ausbildung und wohl auch Flugerfahrung. Acht Personen der Feuerwehr Braunau sind laut Litzlbauer derzeit in Ausbildung.

Und: Die Feuerwehr habe die rechtlichen Rahmenbedingungen genau geprüft, bevor dieses ferngesteuerte Flugobjekt angeschafft worden sei. So würden mit der Drohne keine Fotos gemacht, und auch die gesetzlich erlaubten Flughöhen würden genau eingehalten. Auch in Schärding und Bad Ischl würden derzeit Quadrocopter getestet – ein flächendeckender Einsatz ist laut Feuerwehr angedacht.