„Gesunde Gemeinde“ setzt auf Prävention

Rund die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte geheilt werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden, so die Krebshilfe OÖ. Deshalb setzt die Initiative „Gesunde Gemeinde“ ihren Schwerpunkt heuer auf die Prävention von Krebs.

Mehr als 6.200 Menschen in Oberösterreich erkrankten im Jahr 2012, das ist das Jahr der letzten Erhebung, an Krebs. Die Behandlung sei umso effektiver, je früher man die Erkrankung feststelle, so der Präsident der Krebshilfe Oberösterreich, Josef Thaler: „Ganz grob kann man sagen, dass 50 Prozent aller Krebserkrankungen geheilt werden können. Bei den anderen gelingt es oft, über viele Jahre die Erkrankungen bei guter Lebensqualität unter Kontrolle zu halten.“

Anstoß zu Vorsorgeuntersuchungen

Die Initiative „Gesunde Gemeinde“ des Landes OÖ und der Krebshilfe OÖ setzt heuer deshalb auf die Prävention, unter anderem durch Vorträge von Experten in den 435 teilnehmenden Gemeinden, so Gesundheitsreferent Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). Damit will man die Bevölkerung anregen, Früherkennungsuntersuchungen und generelle Krebs-Vorsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel der Haut, zu machen. Auch dem Thema Rauchen widmet man sich, würden doch weltweit 30 Prozent aller Krebstodesfälle auf Tabakkonsum zurückzuführen sein.

Wichtige Gesundheitsarbeit mit Kindern

Aber getreu dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ werden auch bereits die Kinder in den Kindergärten und Schulen angesprochen. So gibt es beispielsweise das Projekt „Sonne ohne Reue“, das den Kindern die Gefahren von zu viel Sonne näher bringen soll.

Wichtig sei diese Arbeit mit den Kindern auch deshalb, weil man bemerkt habe, dass die Kleinen ihr erworbenes Wissen dann oft an ihre Eltern und Großeltern weitergeben würden, so Thaler. Der heurige Schwerpunkt startet am 26. Februar, Informationen dazu gibt es in jeder Gemeinde.

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