Entlaufenes Känguru saß in Garten

Im Bezirk Braunau ist Mittwochabend ein „abgängiges“ Känguru eingefangen worden. Eine Frau, in deren Garten das Tier aufgetaucht war, hatte zuvor Fotos davon gemacht. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem nun eingefangenen Tier um den „Besucher“.

Fest steht: Bereits vor etwa zwei Monaten war ein Känguru in Waldzell entlaufen, es schien sich im Kobernaußerwald derart wohlzufühlen, dass sämtliche Versuche, es einzufangen, vorerst scheiterten. Zuletzt tauchte das Beuteltier immer wieder in einem Garten in Maria Schmolln (Bezirk Braunau) auf, wo eine Frau es anfütterte, um das Einfangen zu erleichtern.

Mit zwei Artgenossen aus Gehege entkommen

Gefangen wurde der Ausreißer nun schließlich vom Mann der Besitzerin mit der Hilfe von Freunden, die Halterin konnte jedoch auf Anfrage der APA vorerst keine gesicherten Angaben zur „Identität“ des Tieres machen. Möglicherweise handle es sich um „Gustav“, hieß es, nachdem erst von einem ausgebüxten „Anton“ die Rede gewesen war.

Das Känguru war am 6. Oktober gemeinsam mit zwei Artgenossen entlaufen. Während die anderen Tiere bald wieder zurückkehrten, gefiel „Anton“ respektive „Gustav“ die neue Freiheit offenbar besser. Laut Polizei hätte das Tier gute Chancen gehabt, den Winter auch in Freiheit zu überleben, da es genügend Nahrung gefunden hätte.

„Vermisst jemand ein Känguru?“

Die Frau, in deren Garten das Tier aufgetaucht war, hatte im Sozialen Netzwerk Facebook Bilder davon veröffentlicht und gefragt, ob jemand ein Känguru vermisse.

Beim entlaufenen Känguru handelte es sich jedenfalls um ein laut APA drei Jahre altes Bennett-Wallaby. Es war durch ein Loch im Zaun seines Geheges entkommen. Seine Besitzer halten insgesamt sieben Beuteltiere.

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