Preis für Plattform der Bürgerinitiativen

Sonntagabend werden die SPÖ-Frauen Oberösterreich einen Preis vergeben, der die Arbeit von Frauen würdigt, die sich für Asylwerber im Land engagieren. Der Preis geht an die Plattform der Bürgerinitiativen Oberösterreich.

Martina Fröhlich aus Bad Zell ist eine der sogenannten Unterstützerinnen der Plattform der Bürgerinitiativen Oberösterreich. Sie begleitete jahrelang eine Familie aus Georgien, bis diese letztendlich die Niederlassungsbewilligung, also das Bleiberecht, erhielt: „Mir war es einfach ein Bedürfnis, der Familie auch ein Stück Heimat zu geben. Ich habe immer daran gedacht, wie es mir gehen würde, in einem fremden Land.“

Neben dem eher bescheidenen Preisgeld von 1.000 Euro, geht es der Landesfrauenvorsitzenden der SPÖ Oberösterreich, Sonja Ablinger, vor allem um die Anerkennung von Engagement: „Wir wollten die Frauen auszeichnen, die mutig waren und trotz aller Widerstände dran geblieben sind und sich für sich selbst, aber auch für andere engagiert haben.“

Weg durch den Gesetzesdschungel

Behördengänge erledigen, Kontakte herstellen, bei der Organisation des Lebens in der Fremde helfen - bei dieser ehrenamtlichen Arbeit werden die Unterstützerinnen von der Plattform der Bürgerinitiativen Oberösterreich durch Informationen begleitet, um den Weg durch den Gesetzesdschungel zu finden. Es wolle vor allem verdeutlichen, dass Ausländer und Asylwerber nicht zu uns kommen, um das System zu missbrauchen, bekräftigt Ablinger.

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