Heißluftballon sorgte in Linz für Aufregung

Der Schrecken ist am Samstagvormittag vielen Linzern in die Glieder gefahren: Ein Heißluftballon schwebte so knapp über den Dächern, dass es wirkte, als würde er diese streifen. Etliche Notrufe gingen bei der Polizei ein.

Haarscharf zog der Heißluftballon um kurz vor 9.00 Uhr über die Häuser in Linz-Urfahr. Augenzeugen hatten das Gefühl, er streife mit seinem Korb das bischöfliche Gymnasium Petrinum. Laut dem Ballonfahrer, Ernst Seemann, betrug der Abstand aber mindestens noch zehn Meter und stellte keine Gefahr dar.

15 Passagiere im Korb

15 Passagiere waren zu diesem Zeitpunkt im Ballonkorb. Um 7.30 Uhr starteten sie in Wartberg ob der Aist, mit dem Ziel Leonding. Doch über dem Linzer Mariendom drehte plötzlich der Wind und der Ballonfahrer musste tiefer fliegen, um nicht vertragen zu werden. Es sei auch keine Notlandung gewesen, sondern eine kontrollierte Landung auf einer Wiese am Gründberg.

Ballon wird abtransportiert

ORF