Vermisster Schlosser tot aufgefunden

Die Leiche eines seit Anfang August verschwundenen Schlossers aus Kopfing (Bezirk Schärding) dürfte gefunden worden sein. Ein Passant entdeckte den Toten in einem See.

Die Leiche wurde in einem kleinen See eines aufgelassenen Steinbruchs entdeckt - nur wenige Meter von der Werkstatt des Schlossers entfernt. Der Passant alarmierte die Polizei, die die Leiche daraufhin barg.

Man gehe davon aus, dass der Leichnam die ganze Zeit über in dem See war. Es handelt sich „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ um den Mann, da die Kleidung der Beschreibung des Vermissten entspricht. Der kleine See wurde zwar ebenfalls durchsucht, da er aber 35 Meter tief ist, konnten Taucher den Körper nicht ausmachen.

See, in dem die Leiche gefunden wurde

Pressefoto Scharinger

In diesem See wurde die Leiche des Vermissten gefunden

„Sie konnten den Grund nicht absuchen, weil alter Baumbewuchs unten ist, da hätte sich die Ausrüstung verfangen. Zudem ist die Sicht sehr eingeschränkt“, erklärte die Polizei. Wahrscheinlich sei die Leiche am Grund festgehangen und habe sich nun gelöst.

Eine Obduktion am Donnerstagnachmittag soll Gewissheit bringen - auch im Hinblick auf die genaue Todesursache.

Blutspuren in Werkstatt

Der Innviertler war in den Morgenstunden des 5. August verschwunden. In der Werkstatt des Mannes wurden Blutspuren gefunden. Eine DNA-Analyse ergab, dass sie eindeutig von dem Vermissten stammten. Zahlreiche Suchaktionen wurden gestartet, an denen sich nicht nur Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz beteiligten, sondern auch Taucher und Privatpersonen. Diese brachten jedoch keinen Erfolg.