Kultur mit Pfiff: „1918 - Klimt.Moser.Schiele“

Im Jahr 1918 verlor die Wiener Avantgarde innerhalb weniger Monate drei ihrer genialsten Vertreter: Gustav Klimt, Kolo Moser und Egon Schiele. „Kultur mit Pfiff“ widmete sich am 19. Februar im Lentos diesem Thema.

1918 - ein Schicksalsjahr, das ganz Europa veränderte. Das Jahr bedeutete auch für die Kunst einen tiefen Einschnitt. Durch den Tod von Gustav Klimt, Kolo Moser und Egon Schiele verliert die Welt drei großartige Künstler.

75 Meisterwerke der Malerei und Grafik

Im Gedenkjahr 2018 greifen das Lentos Kunstmuseum, das Stadtmuseum Nordico und das Oberösterreichische Landesmuseum tief in die Schatzkiste ihrer Sammlungen und präsentieren ihre kostbarsten Bestände. Auf das Publikum warten 75 Meisterwerke der Malerei und Grafik. Gemeinsam mit Lentos-Direktorin Hemma Schmutz und den Kuratorinnen Elisabeth Nowak-Thaller und Brigitte Reutner begab sich ORF-Kulturredakteurin Elisabeth Buchmann auf eine spannende Reise durch die Ausstellung, die neue Einblicke in das Leben und Werk dieser drei weltberühmten Ausnahmekünstler bietet.

Verschollene Klimt-Zeichnung zu sehen

Völlig unerwartet kann die hochqualitative Schau mit einem weiteren Highlight aufwarten. Mit der Zeichnung „Zwei Liegende“ von Gustav Klimt. Das Bild war Jahrzehnte lang verschollen und ist erst vor wenigen Wochen wieder aufgetaucht. Auch um dieses Bild, das jetzt im Untergeschoß des Lentos Kunstmuseum zu sehen ist, wird es in der Gesprächsrunde vor dem geplanten Rundgang durch die Ausstellung gehen.

Die repräsentativ gestaltete Ausstellung im Lentos gewährt neue Einblicke in die Sammlungen des Kunstmuseums an der Donau, des Linzer Stadtmuseums und des Oberösterreichischen Landesmuseums. Auf das Publikum wartete Montagabend so manche spannende wissenschaftliche Erkenntnis, die der Kunstgeschichte lange verborgen geblieben ist.

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