2.500 Teilnehmer bei Adventwanderung

2.500 Menschen haben am Sonntag bei der Radio OÖ-Adventwanderung in Ansfelden teilgenommen. Für jeden gewanderten Kilometer pro Person spendete die Oberbank einen Euro an die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ - und rundete den Betrag auf 50.000 Euro auf.

Bei strahlendem Wetter fanden sich die Wanderbegeisterten schon in den Morgenstunden bei der elften Adventwanderung von Radio Oberösterreich zugunsten von „Licht ins Dunkel“ rund um den Ansfeldner Funkturm ein.

50.000 Euro für „Licht ins Dunkel“

Insgesamt kamen - nach Kilometern und Teilnehmern gerechnet - 32.500 Euro zusammen. Die Oberbank runde den Betrag jedoch auf 50.000 Euro auf, so Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger.

Einige Eindrücke der Adventwanderung:

Das war das weihnachtliche Programm:

  • Singkreis Ansfelden
  • Brass-Quartett Edelmetall
  • AJO – Ansfeldner Jugend Orchester
  • Der heilige Nikolaus kommt – begleitet von den Kindern des Kindergartens Ansfelden
  • Ausklang beim Advent in Ansfelden

Die Strecke der Wanderung war 13 Kilometer lang. Eine Labstation befand sich etwa auf Hälfte der Strecke.

Beschreibung der Strecke

Wir starteten unsere Adventrundwanderung beim Feuerwehrhaus der FF Ansfelden und marschierten beim Ansfeldner Herzogenkreuz - mit einem Blick auf den wunderschön renovierten barocken Pfarrhof - rechts Richtung St. Florian. Nach etwa 200 m verließen wir die Ansfeldnerstraße und gingen rechts etwas mehr als einen Kilometer durch das Siedlungsgebiet der leicht ansteigenden Gschaidstraße bis zum Hutter. Links folgten wir dem Güterweg Hutter bis zur Kreuzung Jungmair. Hier blickten wir erstmals auf den weithin sichtbaren und bekannten Ansfeldner Funkturm, der im Jahre 1978 erbaut wurde. Diese Aussicht auf das Ansfeldner „Wahrzeichen“ begleitete uns beinahe die gesamte Wanderung.

Streckenplan der Adventwanderung 2016
ORF
Der Streckenplan der Adventwanderung

Bei der Kreuzung Jungmair rechts abbiegend führte uns der Weg nach ca. 700 Meter an der archäologischen Ausgrabung Burgwiese vorbei. Hier konnten wir rechts auf die Nachbarstadt Traun schauen. Nach diesem Schotterweg bogen wir links auf die Grüblstraße, mit Aussicht auf Nettingsdorf und das Haid Center Richtung Moos ab.

Weiter ging es bis zur Kreuzung beim Aichbauer, wo wir links auf die Wambachstraße abzweigten. Nach etwas mehr als einem Kilometer sahen wir die „alte“ Sendeanlage Fleckendorf (seit 1954), die ursprünglich dem Übersee-Radiotelephoniedienst, später dem österreichischen Bundesheer als Schulungssender diente und 1996 endgültig geschlossen wurde. Weiter geradeaus erreichten wir die Labstelle beim Gründling vulgo Mair in der Than, an der wir uns stärken konnten. Dabei ludt der schöne Ausblick auf die Golfanlage Stärk zum näheren Kennenlernen ein.

Ein Teil des Symphoniewanderwegs

Der weitere Weg führte uns ca. zwei Kilometer geradeaus bis zur Abbiegung zum Anton Bruckner Symphoniewanderweg, der von Ansfelden nach St. Florian führt und den interessierten Wanderern den in Ansfelden geborenen Anton Bruckner audiovisuell näher bringt. Oft sei gar nicht bekannt, dass Ansfelden so viele Wanderwege und den audiovisuellen Bruckner Symphoniewanderweg biete, so Bürgermeister Manfred Baumberger.

Laterne im Schnee
ORF

Vorbei an zwei Schautafeln des Symphoniewanderwegs bogen wir nach ca. 900 Metern rechts ab und folgten dem Wiesenweg bis zum Bauernhof Schedlberger. Bergauf ging es auf dem Güterweg Vordermayrberg und oben angekommen schauten wir auf Linz und das Mühlviertel im Hintergrund.

Kurz vor Ende unserer Wanderung kamen wir beim ABC - Anton Bruckner Centrum vorbei, das für sein abwechslungsreiches Kulturangebot weit über die Bezirksgrenzen hinaus beliebt ist und gerne besucht wird. Gleichzeitig befanden wir uns inmitten des Advents in Ansfelden, der ebenso wie das ABC heuer das 20-jährige Jubiläum feiert und mit allerlei weihnachtlichen Köstlichkeiten zum Verweilen einlädt.

Nach etwa zweieinhalb Stunden haben wir Ansfelden auch mal abseits der bekannten Ansichten kennengelernt. Beim Feuerwehrhaus Ansfelden (Start und Ziel) erwarteten uns im Festzelt wohlverdiente Schmankerl und ein weihnachtliches Rahmenprogramm.

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