Einbrecher von Polizeihund gestellt

Ein Polizeihund hat in Lasberg (Bezirk Freistadt) einen Einbrecher gestellt und auch gebissen. Der Mann hatte mit drei Komplizen in ein Lebensmittelgeschäft eingebrochen. Die Polizei war von einem Anrainer alarmiert worden.

Die vier jungen Männer, zwei Italiener und zwei Armenier, die in Linz, Enns und Ansfelden zu Hause sind, hatten sich zu dem Einbruch im Mühlviertel verabredet. In der Nacht zum ersten März fuhren sie gemeinsam nach Lasberg. Ein 21-Jähriger wartete im Auto, während die anderen drei gegen vier Uhr die Eingangstür zu einem Lebensmittelgeschäft aufbrachen und im Gebäude alles durchsuchten. Dabei fanden sie einen Tresor, den sie auch gleich aufbrechen wollten.

Schaffelhofer Alfred und Polizeihund Jack
LPD OÖ/ Bruno Guttmann
Gruppeninspektor Alfred Schaffelhofer mit Polizeihund „Jack“

Anrainer alarmierte die Polizei

In der Zwischenzeit hatte ein aufmerksamer Anrainer jedoch den Einbruch bemerkt und die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, gelang zwei der Einbrecher vorläufig die Flucht, sie konnten aber in der Nähe des Tatortes wenig später gestellt werden. Der dritte Mann hatte sich im Geschäft versteckt. Die Polizisten hatten schon einen Verdacht und deshalb einen Diensthund mitgebracht.

Diensthund spürte Einbrecher auf

Der konnte den versteckten Einbrecher in kürzester Zeit aufspüren und stellen. Doch, weil der Mann mit dem Fuß gegen den Hund trat, biss der „vierbeinige Polizist“ kurzerhand zu. So musste der Einbrecher erst einmal an der Wade verarztet werden. Übrigens war es laut Polizei der erste Einsatz von Diensthund „Jack“, bei dem dieser gleich einen Einbrecher schnappte.

Auch der vierte Mann der Gruppe, der im Auto gewartet hatte, konnte noch in derselben Nacht festgenommen werden.

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