Drogenplantage mit exakter Buchhaltung

Polizisten haben in einer Wohnung in Vöcklabruck eine hoch professionelle Cannabisplantage ausgehoben. Der Besitzer überführte sich zum Teil selbst, weil er detailliert Buch über seine illegalen Geschäfte führte.

In den Einvernahmen durch die Kriminalisten der Polizei Vöcklabruck schwärmte der Verdächtige von der guten Qualität seiner Cannabispflanzen - sie seien echt „bio“, erklärte er. Die Beamten hatten die hoch professionelle Plantage bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung in der Wohnung des einschlägig vorbestraften Mannes gefunden. 32 Pflanzen hatte er dort hochgezogen.

Cannabisplantage
Polizei Vöcklabruck
In Reih und Glied waren die „Bio“-Cannabispflanzen in der Indoor-Plantage aufgestellt

Wie die Polizisten dank der exakten Buchhaltung des Mannes nachvollziehen konnten, hatte er bereits viermal geerntet und dabei 2,7 Kilogramm Cannabiskraut gesammelt. Einen Teil hatte er verkauft und damit 8.500 Euro eingenommen. Das Geld investierte er in die Erweiterung der illegalen Zucht.

Cannabisplantage
Polizei Vöcklabruck
2,7 Kilogramm Cannabiskraut wurden bis zum Eintreffen der Polizei geerntet

Begonnen habe er mit der Cannabisplantage, um sich selbst zu versorgen und unabhängig vom Markt zu sein, so der Verdächtige. Fürs Erste muss er als Plantagenbesitzer pausieren - er sitzt derzeit in der Justizanstalt Wels.

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