Batterie-Streik: Richtig Starthilfe geben

Defekte Autobatterien sind in den Wintermonaten eine der häufigsten Ursachen für Autopannen. Viele greifen dann zu Starterkabeln. Doch dabei sollte laut Experten Einiges beachtet werden.

Die Situation kennen wohl die meisten: Ein frostiger Morgen und das Auto will nicht anspringen. Allein in Oberösterreich sind die Pannenhelfer des ÖAMTC wegen Problemen mit Autobatterien im Vorjahr laut eigenen Angaben 37.135 Mal ausgerückt. Österreichweit waren es 226.000 Einsätze.

Pannenhilfe
ÖAMTC/Thomas Grumböck
Starthilfe: Zuerst rotes Kabel - „Plus an Plus“

Tipps für die Starthilfe

Wenn gerade jetzt im Winter die Autobatterie versagt, kann man zum Beispiel mit Starterkabeln und einem Auto mit voller Batterie Starthilfe leisten. Wie man das richtig macht, erklärt Manfred Schöberl, technischer Leiter des ÖAMTC Oberösterreich: „Also das rote Starthilfekabel an den Pluspol der leeren Batterie klemmen. Als zweiten Schritt, das andere Ende des roten Kabels an den Pluspol der Spenderbatterie klemmen.“

Gefahr von Knallgas

Danach müsse man das zweite Kabel nehmen und zuerst an den Minus-Pol der vollen, also der Spender-Batterie, klemmen und das andere Ende des Kabels an einen blanken Teil der Karosserie oder an den Motorblock (Auto mit leerer Batterie), aber sicherheitshalber nicht an den Minuspol, das sei wichtig so der Experte: „Wenn das eine sehr leere Batterie ist, könnte es sonst zum Gasen kommen – es entsteht Knallgas – und durch einen Funk kann die Batterie regelrecht explodieren.“

Öfter mit Auto fahren, damit sich Batterie auflädt

Kurzstreckenfahrern rät Schöberl, ab und zu längere Strecken zu fahren um die Batterie vollständig aufzuladen. Beziehungsweise rät der Experte auch dazu, elektrische Verbraucher, wie Sitzheizung oder Heckscheibenheizung nur solange einzuschalten, wie sie tatsächlich benötigt werden, um Strom zu sparen.

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