Thomas Bernhard von einer anderen Seite

Thomas Bernhard von einer anderen Seite zeigt ein Stück am Landestheater in Linz. „Wille zur Wahrheit - Bestandsaufnahme von mir“ so der Titel der österreichischen Erstaufführung, die am Freitag in einer Woche Premiere feiert.

Verstörend, verletzend, zurückgezogen: Eigenschaften, die einem sofort einfallen, wenn man den Namen Thomas Bernhard hört. Das Landestheater zeigt den Weltautor Thomas Bernhard, wie ihn sein Bruder Peter Fabjan gern bezeichnet, der viel in Oberösterreich gelebt gearbeitet hat und schließlich auch in Gmunden gestorben ist, von einer ganz anderen Seite.

„Man entdeckt eine sehr empfindsame Figur“

Genauer gesagt sind es viele verschiedene Seiten, die ein völlig neues Licht auf einen der wohl einflussreichsten Schriftsteller Österreichs werfen, so Regisseurin Verena Koch: „Wenn man diese fünf autobiografischen Romane liegt, dann entdeckt man eine sehr empfindsame Figur. Es ist von einer komplexen Schönheit, was einem da begegnet, und nicht der Wüterich, der in so manchen Köpfen abgespeichert ist.“

Premiere in der Studiobühne

Das Stück feiert in der Studiobühne an der Promenade Premiere und dauert rund 100 Minuten.

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