Großeinsatz nach Messerattacke in Linz

Nach wie vor läuft im Süden von Linz ein Großeinsatz der Linzer Polizei und der Spezialeinheit Cobra, insgesamt 40 Mann. Wie die Polizei bestätigt, hat ein Mann seine Frau in einem Geschäft niedergestochen und ist danach geflüchtet.

Weil der Mann bewaffnet sein soll, ist der Einsatz sehr heikel. Inzwischen gibt es etwas mehr Informationen über die Tat. Demnach soll ein Mann seine Lebensgefährtin um 11.15 Uhr in einem Geschäft in Linz-Auwiesen niedergestochen und danach in Richtung des Kindergartens geflüchtet sein, in dem seine Kinder untergebracht sind.

Kaufhaus
laumat.at / Matthias Lauber

Die Spezialeinheit Cobra stürmte daraufhin den Kindergarten und eine Volksschule in der Nähe und brachte alle in Sicherheit. Der 35 Jahre alte Mann soll mit einem Messer und möglicherweise auch mit einer Pistole bewaffnet sein.

Cobra-Einsatz im Linzer Stadtteil Auwiesen
ORF

Keine Gefährdung für die Kinder

Eine Gefährdung für die Kinder war durch die massive Polizeipräsenz, rund 40 Mann, aber nicht gegeben, so die Einsatzkräfte. Die Objekte, Kindergärten und Schulen, wurden sofort gesichert.

ORF-Redakteur am Einsatzort

ORF-Redakteur Gernot Hörmann war zu Mittag am Einsatzort und hat die Situation in Radio Oberösterreich geschildert:

Gernot Hörmann im Gespräch mit ORF-Redakteur Patrick Steinbock

Polizeihubschrauber im Einsatz

Neben dem Großaufgebot an Polizei und Spezialeinheit Cobra war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz, der über dem Gebiet kreiste.

Frau in Linzer Spital gebracht

Nach wie vor gibt es kaum Informationen über den Gesundheitszustand der Frau, nur von 3 Stichwunden ist die Rede und dass sie in ein Linzer Spital eingeliefert und notoperiert wurde, so die Polizei. Zu den Hintergründen für die Tat ist noch nichts bekannt. Die Fahndung nach dem Mann läuft, er ist mit einem PKW geflüchtet.

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