Ärger wegen Entenjagd

Dienstagfrüh fühlten sich in Pichling bei Linz Spaziergänger durch Schüsse von Jägern gefährdet. Die Weidmänner, die auf Entenjagd waren, weisen die Vorwürfe zurück und betonen, dass die Passanten nie gefährdet waren.

Beim Spaziergehen in der Nähe des Pichlingersees sah Gerhard Rechberger aus Linz-Ebelsberg in einiger Entfernung die Jäger, und wie sie in seine Richtung auf Wildenten schossen.

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Dabei soll er auch von den herabfallenden Schrotkugeln getroffen worden sein. Geschockt versuchte er, die Jäger auf sich aufmerksam zu machen, aber es folgten noch weitere Schüsse. Auch ein weiterer Fußgeher fühlte sich bedroht. Für Hans Michlbauer haben die Jäger „herumgeballert“.

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„Korrekter Ablauf“

Hinweistafeln, dass sich die Spaziergänger mitten in einer Jagd befinden, waren nicht aufgestellt, so Rechberger. Die Jagd ist völlig korrekt abgelaufen, wird von der Jägerschaft betont.

Die Enten wurden in der Luft geschossen und die Schrote, die das Ziel verfehlen, kommen in 200 bis 300 Meter wieder herunter und fühlen sich genauso an wie ein Getreidkorn, dass einem aus zehn Metern auf den Kopf fällt, sagte Engelbert Zeilinger, der Bezirksjägermeister von Linz-Land.

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Der Ebelsberger will trotzdem rechtliche Schritte prüfen.

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