Jäger stürzte in den Tod

Bei der Suche nach einer erlegten Gämse ist am Sonntagabend im Ennstal ein Jäger tödlich verunglückt. Der Mann war im unwegsamen Gelände des Hammergrabens abgestürzt und erst bei einer großangelegten Suchaktion gefunden worden.

Der 58-Jährige war mit drei Jagdkameraden im Hammergraben bei Kleinreifling (Bezirk Steyr-Land) auf der Pirsch und die Männer hatten eine Gämse angeschossen. Die vier Waidmänner verteilten sich im unwegsamen Gelände zur Nachsuche nach dem verletzten Tier.

Große Suchaktion in der Dunkelheit

Als der 58-jährige Mann nach einer Weile nicht zum vereinbarten Treffpunkt zurückkehrte, suchten seine Freunde nach ihm, allerdings erfolglos. Gegen 20.00 Uhr alarmierten die Jäger die Einsatzkräfte und eine großangelegte Suchaktion mit 33 Feuerwehrleuten aus Kleinreifling und Weyer und Suchhunden begann.

Der Vermisste wurde schließlich um 21.00 Uhr von Feuerwehrleuten gefunden. Der 58-Jährige war bei der Suche nach dem angeschossenen Tier im Hammergraben abgestürzt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Es kam jede Hilfe zu spät.

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